Michael Patrick Kelly und Keimzeit kommen nach Dresden

Dresden - Die ersten zwei "Kaisermania"-Konzerte am Elbufer stehen an, doch sollte dies nicht den Blick dafür verstellen, dass auch andernorts in Dresden prominent musiziert wird.

Michael Patrick Kelly (41) mit Gitarre auf der Bühne.
Michael Patrick Kelly (41) mit Gitarre auf der Bühne.  © Andreas Arnold

Freitagabend spielen Keimzeit nicht, wie ursprünglich geplant, auf der Open-Air-Fläche am Alten Schlachthof, sondern drinnen im Schlachthof.

Am Sonnabend gastiert Michael Patrick Kelly in der Freilichtbühne Junge Garde.

Mit Sprachbarrieren haben Keimzeit sicherlich nicht zu kämpfen. Die (vor allem) ostdeutsche Institution ("Kling Klang") um Sänger und Frontmann Norbert Leisegang (58) versteht es seit jeher, Gefühle und Befindlichkeiten in Chanson-poppige Klänge und poetische Worte zu kleiden.

Auf ihrer Tour haben Keimzeit ein "Schloss" mit dabei, so lautet der Titel ihres jüngsten Albums, das um Kindheitserinnerungen kreist. Wir gehen fest davon aus, dass darüber hinaus eine Reihe Klassiker zu hören sein wird. Beginn: 19.30 Uhr, Resttickets: 34,95 Euro.

Früher war er schlicht Paddy, das zehnte Kind in der Kelly Family, mittlerweile firmiert er unter seinem vollen Namen, Michael Patrick Kelly. Wer von den Kellys am erfolgreichsten ist, lässt sich schwer sagen, da so viele von ihnen in der Musikbranche aktiv und immer im Gespräch geblieben sind, doch sicher gehört Michael Patrick in Sachen Erfolg ganz nach vorn im Kelly-Clan.

"iD" heißt das Projekt, das den 41-Jährigen seit einiger Zeit beschäftigt. "iD" erschien im Sommer vor zwei Jahren als CD, war dann eine Konzerttournee und folgend ein Livealbum. Nun ist das Projekt wieder "on tour", mit 20 Konzerten, von denen der Auftritt am Sonnabend in Dresden einer ist.

Da die Junge Garde ausverkauft ist, muss, wer keine Karte hat, aber zuhören möchte, mit den Wiesen drum herum vorliebnehmen. Auch das verspricht Genuss.

Keimzeit-Sänger Norbert Leisegang (58).
Keimzeit-Sänger Norbert Leisegang (58).  © Michael Kremer/imago-images

Titelfoto: Andreas Arnold

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