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Hier wird das Geld der Dresdner Hope-Gala dringend gebraucht

Hier bekommt die Hoffnung ein Gesicht: TAG24-Reporter Dominik Brüggemann besuchte drei Hope-Projekte in den Townships von Kapstadt.

Von Dominik Brüggemann

Alljährlich werden bei der Hope-Gala in Dresden tausende von Euro gesammelt. Das Geld fließt in Projekte in Südafrika.
Alljährlich werden bei der Hope-Gala in Dresden tausende von Euro gesammelt. Das Geld fließt in Projekte in Südafrika.

Dresden/ Kapstadt - Mit Spendengeld aus Dresden kämpft die Hilfsorganisation Hope Cape Town im südafrikanischen Kapstadt gegen die tödliche Aids-Krankheit. TAG24-Redakteur Dominik Brüggemann hat drei Hope-Projekte in den Townships von Kapstadt besucht.

Das Kernanliegen von Hope ist es, erkrankten Menschen nachhaltig zu helfen und das südafrikanische Gesundheitssystem punktuell zu unterstützen. Denn noch immer sterben in Südafrika 500 Menschen täglich an der Immunschwächekrankheit, infizieren sich täglich etwa 1000 Menschen neu.

•Tygerberg: Im zweitgrößten staatlichen Hospital Südafrikas werden HIV-infizierte Mütter und deren Kinder unterstützt. Auf der Frühchen-Station geht es täglich um Leben und Tod. "Wir betreuen hier Babys ab 500 bis 1800 Gramm", erklärt Krankenschwester Sonia Daniels (52).

Im Hospital von Tygerberg erfahren an HIV erkrankte Mütter und ihre geschwächten Kinder eine gesonderte Behandlung.
Im Hospital von Tygerberg erfahren an HIV erkrankte Mütter und ihre geschwächten Kinder eine gesonderte Behandlung.

Aids und parallel auftretende Krankheiten wie Tuberkulose führen zu den Frühgeburten. Auf der benachbarten "Känguru-Station", eine Hope-Erfindung, können Mütter die Zeit zusammen mit ihren geschwächten Kindern verbringen. "Hier erhalten sie von uns zusätzliches Essen, wir beraten sie und wir kümmern uns um die Nachversorgung."

•Blikkiesdorp: In dem provisorischen Township aus Tausenden Wellblechhütten leben die Ärmsten der Armen, ein Großteil ist ohne Arbeit. "Hope" ist die letzte verbliebene Hilfsorganisation für etwa 12.000 Bewohner.

Eine Bewohnerin zeigt ihre winzige Wellblech-Unterkunft: "Wir leben hier zu acht, teilen uns ein Klo mit vier Nachbarn." Die Stiftung versucht den Menschen Ideen zu geben, wie sie eigene Einnahmen erwirtschaften können.

In einem Strickkurs erhalten Teilnehmer kostenlose Wolle und erlernen Produkte wie Taschen und Topflappen zu fertigen. "Die Sachen verkaufen sie auf dem Markt", so Maria van Blerk (50), leitende Sozialarbeiterin in Blikkiesdorp.

Hier leben viele mittellose Menschen ohne Job. Im großen Township von Delft unterstützt Hope deshalb ein Krankenhaus.
Hier leben viele mittellose Menschen ohne Job. Im großen Township von Delft unterstützt Hope deshalb ein Krankenhaus.

Mit Freiwilligen kümmert sie sich an zwei Tagen in der Woche um Kinder im Vorschulalter, bringt ihnen erste Regeln bei. "Kinder, die nicht in die Schule gehen, sind unsere größte Sorge."

•Delft: In diesem großen Township mit über 100.000 Einwohnern unterstützt Hope ein kleines Krankenhaus, das wie ein Ärztehaus arbeitet. Die 120 Mitarbeiter schaffen im Monat bis zu 50.000 Behandlungen!

Die Patienten nehmen dafür lange Wartezeiten in Kauf, sitzen und stehen auf den Gängen der Klinik. Hope versorgt die Aids-Patienten mit modernen Medikamenten, die sie vom Staat nicht erhalten würden.

Eine Mitarbeiterin: "Nehmen die Patienten diese Medikamente regelmäßig ein, können sie damit beschwerdefreier leben. Die Hope-Gesundheitsmitarbeiter betreuen die Patienten langfristig, halten den Kontakt und finanzieren die teuren Medikamente."

Im provisorischen Township Blikkiesdorp werden auch Strickkurse gefördert. Die fertigen Sachen können die Bewohner verkaufen.
Im provisorischen Township Blikkiesdorp werden auch Strickkurse gefördert. Die fertigen Sachen können die Bewohner verkaufen.
Maria van Blerk (50) hilft den Menschen als Sozialarbeiterin in Blikkiesdorp.
Maria van Blerk (50) hilft den Menschen als Sozialarbeiterin in Blikkiesdorp.

Fotos: Steffen Füssel, Hope Cape Town, Dominik Brüggemann

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