Kenia in Sachsen noch auf der Kippe? So sieht die Lage derzeit aus

Dresden - "Kenia" rückt näher: Auch Sachsens SPD sagt "Ja" zu einer gemeinsamen Regierung mit CDU und Grünen.

Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen (l., 40), und Notar Karsten Schwipps (43) am Montagmorgen bei der Auszählung in Dresden.
Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen (l., 40), und Notar Karsten Schwipps (43) am Montagmorgen bei der Auszählung in Dresden.  © Petra Hornig

Knapp 74 Prozent der sächsischen SPD-Mitglieder stimmten für die "Kenia"-Koalition. Knapp 64 Prozent der 4951 Mitglieder hatten sich an der Befragung beteiligt.

Ausgezählt wurde unter notarieller Aufsicht, hieß es. SPD-Chef Martin Dulig (45, SPD) nach der Auszählung: "Die SPD-Mitglieder haben uns den Rücken gestärkt."

Bis Sonntagabend kurz vor Mitternacht konnte abgestimmt werden, die meisten erledigten dies online.

Nach Auszählung der Stimmzettel wollten Landesvorstand und Landesbeirat am Montagabend das Ergebnis offiziell bestätigen. Formal ist der Vorstand nicht an das Votum der Basis gebunden.

Als erste Partei hatte die CDU auf ihrem Parteitag am 11. Dezember den Weg für das Dreierbündnis in Sachsen freigemacht - mit über 90 Prozent Zustimmung. Auch bei den Grünen läuft noch eine Mitgliederbefragung zum Koalitionsvertrag.

Das Ergebnis soll an diesem Donnerstag verkündet werden. Am Freitag soll der Landtag Michael Kretschmer (44, CDU) zum Ministerpräsidenten wählen. Danach will Kretschmer seine neue Ministerriege vorstellen.

SPD-Chef Martin Dulig (45, SPD) fühlt sich vom Ergebnis gestärkt.
SPD-Chef Martin Dulig (45, SPD) fühlt sich vom Ergebnis gestärkt.  © Petra Hornig

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