Kinder kämpfen um mehr Platz zum Spielen

Die Kinder brauchen mehr Platz zum Toben.
Die Kinder brauchen mehr Platz zum Toben.

von Dirk Hein

Dresden - Im März 2015 öffnete in der Trägerschaft des Ausländerrates die Dresdner Vorzeige-Kita „KleinerGlobus“. Komplett zweisprachig werden 156 Kinder aus 20 Sprachkreisen, darunter 24 Flüchtlingskinder, betreut.

Doch jetzt gibt es ein Problem. „Integration braucht Raum. Das Außengelände der Kita in der Uhlandstraße (Südvorstadt) war vor dem Neubau viel größer. Jetzt fehlt der Platz zum Toben oder Bolzen“, so Janine Kallenbach (34) vom Elternrat.

Tatsächlich hat sich die Stadt bei der Bemessung des neuen Grundstückes am gesetzlich vorgeschriebenen Minimum orientiert.

Die Forderung der Eltern: Die Stadt solle das angrenzende Grundstück nicht wie geplant für über 300.000 Euro verkaufen, sondern an den Kita-Träger vermieten.

Der Ortsbeirat Plauen unterstützt dies zumindest in Teilen. Die Linke forderte beispielsweise, das Grundstück als Park zugestalten.

Die Stadt lehnt ab: Die Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf seien bereits fest eingeplant. Die Fläche in die Kita zu integrieren, ginge wegen der lauten Reichenbachstraße aus Schallschutzgründen nicht.

Das Außengelände der Kita "Kleiner Globus" ist gerade so groß wie vorgeschrieben.
Das Außengelände der Kita "Kleiner Globus" ist gerade so groß wie vorgeschrieben.

Fotos: Holm Helis


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