Kita-Kind stirbt in Dresden! Waren Meningokokken die Ursache?

Dresden - In Dresden ist ein Kind aus einer Kindertagesstätte in Cotta offenbar an den Folgen einer Meningokokken-Erkrankung verstorben. Das berichtet der MDR Sachsen.

Betroffen ist die Kita Pirolino an der Gottfried-Keller-Straße in Cotta.
Betroffen ist die Kita Pirolino an der Gottfried-Keller-Straße in Cotta.  © Tino Plunert

Eine Stadtsprecherin bestätigte am Vormittag zunächst nur einen Todesfall. Auf den genauen Befund warte man jedoch zur Stunde noch, könne Meningokokken noch nicht bestätigen.

Weitere Angaben konnte die Sprecherin zunächst nicht machen. Die Stadt will am Mittag die Öffentlichkeit informieren.

Laut MDR sollen Ärzte am Mittwoch in der Kita die Kinder mit Antibiotika versorgen. Meningokokken sind Bakterien, die über Tröpfcheninfektion (etwa durch Sprechen, Husten, Küssen) übertragen werden.

Die Erreger können eine Hirnhautentzündung oder Sepsis verursachen.

Gehirnhautentzündungen aufgrund von Meningokokken sind sehr selten. In Dresden hatte es 2015 und 2017 einen Fall gegeben, im letzten Jahr zwei Fälle, einer davon an einer KITA in Striesen.

Schilder am Eingang informieren die Eltern.
Schilder am Eingang informieren die Eltern.  © Tino Plunert

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