Kleiner Ballsaal erstmals für die Öffentlichkeit im Residenzschloss zugänglich

Dresden - Das Schmuckstück ist fertig: Am kommenden Sonnabend (26. Januar) öffnet der rekonstruierte Kleine Ballsaal im Residenzschloss erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit.

So soll der fertige Kleine Ballsaal aussehen. Kommenden Sonnabend haben die Dresdner Gelegenheit, ihn zu bestaunen.
So soll der fertige Kleine Ballsaal aussehen. Kommenden Sonnabend haben die Dresdner Gelegenheit, ihn zu bestaunen.  © Visualisierung: SIB/Heine Mildner

Der Freistaat lädt von 10 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür - kostenfrei. Handwerker und Künstler informieren dann über ihre Arbeit.

Der Saal wurde einst im Auftrag von König Johann von Sachsen konzipiert, zwischen 1865 und 1868 gebaut. Er wartet mit prächtigen vergoldeten Deckengemälden sowie prunkvollen Geländern und Leuchtern auf, so das Finanzministerium. 1945 fast vollständig zerstört, wurde er seit 2014 rekonstruiert. 6,1 Millionen Euro kostet dies, hieß es zuletzt.

Der Zugang ist Sonnabend über das Haupttreppenhaus im Georgentor des Schlosses (Schloßstraße) möglich. Es gibt auch einen barrierefreien Zugang mit Aufzug.

Der Einlass erfolgt gruppenweise. Es können sich deshalb Wartezeiten ergeben. Ab 27. Januar 2019 kann der Kleine Ballsaal regulär mit einem Ticket der Staatlichen Kunstsammlungen besichtigt werden.

Blick im Stallhof Richtung Ballsaal im Georgenbau. Hinter diesen Fenstern (Kreis) strahlt jetzt wieder der höfische Glanz.
Blick im Stallhof Richtung Ballsaal im Georgenbau. Hinter diesen Fenstern (Kreis) strahlt jetzt wieder der höfische Glanz.  © Norbert Neumann

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