Auf A4-Rastplatz: Autodiebe machen Rechnung ohne Transporterfahrer

Klipphausen (Landkreis Meißen) - In der Nacht zum Freitag wurde ein Transporterfahrer auf dem Rastplatz Dresdner Tor an der A4 kurz aus dem Schlaf gerissen.

Ein Transporter war das Ziel der Diebesbande (Symbolbild).
Ein Transporter war das Ziel der Diebesbande (Symbolbild).  © 123rf/franz12

Ein Mann klopfte gegen 1.35 Uhr an ein Fenster des Transporters. Der 48-jährige Fahrer wurde geweckt und aus dem Wagen gelockt, teilte die Polizei mit.

Der unbekannte Störenfried lockte den Mann danach auf die Rückseite des Fahrzeugs. Was dort passieren sollte, ist unklar. Aber der Fahrer war sofort hellwach und registrierte, dass sich im selben Moment zwei andere Männer an der Fahrertür des Transporters zu schaffen machten.

Der 48-Jährige wollte die zwei anderen ansprechen, doch die rannten sofort mit dem Lockvogel weg.

Das ließ sich der Transporterfahrer aber nicht gefallen: Er stürmte dem Trio sofort hinterher. Doch die sprühten ihm, ohne zu zögern, Pfefferspray ins Gesicht und fuhren weg.

Just in diesem Moment kam jedoch ein Streifenwagen vorbei und die Beamten konnten das Ende des Geschehens beobachten.

Schon am Ende des Rastplatzes wurden die drei vorläufig festgenommen. Das gesamte kosovarische Diebes-Trio erhält nun Anzeigen wegen versuchten Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung. Die Beamten ermitteln weiter in diesem Fall.

Die Polizei konnte die Dreiergruppe sofort fassen (Symbolbild).
Die Polizei konnte die Dreiergruppe sofort fassen (Symbolbild).  © 123RF/philipus

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