Wieso weiht der Bürgermeister einen Zebrastreifen ein?

Dresden - Dresden soll auch für Fußgänger sicherer werden. Schritt für Schritt baut das Rathaus darum neue Zebrastreifen. Den jüngsten in Klotzsche weihte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) sogar persönlich ein.

Fan der Streifen: Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne).
Fan der Streifen: Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne).  © Steffen Füssel

24 Zebrastreifen gibt es bislang im Stadtgebiet, dazu 21 weitere an Kreisverkehren. Am Königswaldplatz Ecke Boltenhagener Straße ist jetzt ein weiterer hinzu gekommen.

Für diesen hatten auch Anwohner plädiert. Denn die Straße ist viel befahren, in der Nähe Schule und S-Bahnstation. Langes Warten ist für die Fußgänger nun passé.

"Ich bin ein Fan der Zebrastreifen. Sie sind eine angenehme Lösung für alle Verkehrsteilnehmer, bieten zumeist kürzere Wartezeiten gegenüber Übergängen mit Ampeln", sagte Schmidt-Lamontain vor Ort.

Für den neuen Streifen wurden Borde abgesenkt, der Gehweg erneuert, ein Parkverbot eingerichtet und hellere Lichter an den Masten installiert. Die Baukosten betragen 9000 Euro, der Austausch der neuen LED-Lampen 3500 Euro. "Wir wollen so viele Zebrastreifen wie möglich einrichten", so der Baubürgermeister.

Der Stadtrat hatte im letzten Jahr die Verwaltung verpflichtet, Zebrastreifen zu bauen. Das Rathaus sammelte rund 100 Vorschläge, prüft aktuell weitere Standorte. Die nächsten Streifen sollen an Krügerstraße Ecke Hutbergstraße (Rochwitz) und Nickerner Straße Ecke Nickerner Weg (Nickern) folgen.

Dresdens jüngster Zebrastreifen wurde am Königswaldplatz in Klotzsche eingeweiht.
Dresdens jüngster Zebrastreifen wurde am Königswaldplatz in Klotzsche eingeweiht.  © Steffen Füssel

Titelfoto: Steffen Füssel

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