Zeugen gesucht! Erneute Massenschlägerei in Dresden

In Dresden-Friedrichstadt gab es in der Nacht zum Dienstag eine Schlägerei.
In Dresden-Friedrichstadt gab es in der Nacht zum Dienstag eine Schlägerei.  © Norbert Neumann / DPA (Symbolbild)

Dresden - Am Montagabend riefen Passanten die Polizei gegen 23 Uhr zum Koreanischen Platz in Dresden-Friedrichstadt, wo eine Gruppe von 30 Personen für Tumulte sorgte.

Die Männer, die aus Syrien, Afghanistan, Irak und dem Libanon stammten, sollen sich geprügelt und mit Flaschen geworfen haben. Im Zuge der Auseinandersetzungen sollen vier bis fünf Personen auf einen weiteren Beteiligten (19) losgegangen sein.

Dieser wurde bei der unübersichtlichen Schlägerei verletzt. Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen im Oberarm und Schulterbereich ins Krankenhaus gebracht.

Nach der Schlägerei sollen die Männer das Weite gesucht haben. Circa gegen 2.50 Uhr wurden jedoch etwa zehn beteiligte Personen am Amalie-Dietrich-Platz in Dresden-Gorbitz gesehen. Polizisten spürten diese schließlich im Bereich Leutewitzer Ring / Merianplatz auf.

Zeugen zufolge hielt sich in dieser Personengruppe auch ein 27 Jahre alter Syrer auf, der bei der Schlägerei am Koreanischen Platz den 19-Jährigen verletzte. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest und ermittelt nun wegen schweren Landfriedensbruches und gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizei geht davon aus, dass zwischen der Schlägerei am Koreanischen Platz und der kürzlich geschehenen Prügelei am Alaunplatz (TAG24 berichtete) ein Zusammenhang besteht.

Zeugen, die Angaben zu den Auseinandersetzungen am Samstagabend sowie am Montagabend machen können, werden gebeten, sich bei der Dresdner Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 zu melden.


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