Krähen-Horror! Aggressive Vögel attackieren Fußgänger

Dresden - Federvieh im Angriffs-Modus: Nach zwei tätlichen Angriffen auf Fußgänger warnt die Landeshauptstadt jetzt vor Wut-Attacken aus der Luft. Das Rathaus verrät außerdem die besten Selbstverteidigungsstrategien.

An der Königstraße in Dresden attackierten aggressive Krähen diesen Monat schon zwei Dresdner.
An der Königstraße in Dresden attackierten aggressive Krähen diesen Monat schon zwei Dresdner.  © Ronald Bonss

Noch bis Anfang Juli kann es im gesamten Stadtgebiet zu Luftangriffen durch aggressive Vögel kommen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Derzeit würden vermehrt Raben- und Nebelkrähen auf Bäumen nisten. Sie befänden sich gerade in der Brutphase. Nach dem Schlüpfen ihrer Küken betreuen die Raben-Eltern ihre Schützlinge innerhalb und außerhalb des Nestes.

Während die Jungtiere das Fliegen lernen, achten die Elterntiere darauf, dass ihren Kleinen niemand zu nahe kommt. Wenn doch, schalten die Krähen auf Angriff.

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Nach Angaben einer Rathaus-Sprecherin haben in diesem Monat schon zwei solcher Vogel-Attacken auf Menschen stattgefunden. Eine Person habe sogar Verletzungen davongetragen und musste behandelt werden.

"Um sich zu schützen, sollten die Tiere nicht gefüttert und Abstand zu den Jungtieren gehalten werden. Bekannte oder sichtbare Nistplätze sollte man meiden", empfiehlt die Stadt.

Die effektivste Selbstverteidigungstaktik: Ein über die Schulter gelegter Stock oder Regenschirm. Der erzeuge bei den Krähen Respekt. Desweiteren können Kopfbedeckungen vor Verletzungen durch Krähen-Angriffe schützen.

In der Brutphase greifen Krähen Menschen an, die ihrem Nachwuchs zu nahe kommen.
In der Brutphase greifen Krähen Menschen an, die ihrem Nachwuchs zu nahe kommen.  © 123rf.com/wrangel

Titelfoto: Ronald Bonss, 123RF

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