Der 100-Millionen-Euro-Bau: So kann Dresdens neues Kraftwerk den Blackout besiegen

Dresden - Knapp 100 Millionen Euro investiert die DREWAG in ein neues Kraftwerk in Reick (TAG24 berichtete). Kommenden Montag wird der Vertrag unterschrieben.

Momentan ist nur das Kraftwerk in Niederwartha "schwarzstartfähig", kann also nach einem Stromausfall ohne Hilfe wieder ans Netz.
Momentan ist nur das Kraftwerk in Niederwartha "schwarzstartfähig", kann also nach einem Stromausfall ohne Hilfe wieder ans Netz.  © Thomas Türpe

Ganz wichtig für die Region:

Als einziges Kraftwerk können die Gasmotoren nach einem kompletten Stromausfall das Dresdner Netz wieder starten.

"Die Gefahr, dass es einmal dunkel wird, das Stromnetz zusammenbricht, die wird von Jahr zu Jahr größer", sagt DREWAG-Chef Frank Brinkmann (51).

Hintergrund kann überschüssiger Strom durch erneuerbare Energien oder Angriffe von außen sein.

Die Folge: ein Blackout, der großflächige Ausfall der Stromversorgung.

"Dresden ist bald vorbereitet und muss nicht auf das Pumpspeicherwerk Niederwartha hoffen. Wir können von Reick aus eigener Kraft eine Strominsel aufbauen", so Brinkmann weiter.

Konventionelle Kraftwerke sind dazu nach einem kompletten Stromausfall nicht in der Lage.

Läuft alles nach Plan, geht das neue Reicker Kraftwerk 2021 in Betrieb und produziert gleichzeitig Strom und Wärme (maximal 25 Prozent des Dresdner Bedarfs im Winter).

Auf der Freifläche rechts im Bild soll am Reicker DREWAG-Standort ein neues Kraftwerk gebaut werden.
Auf der Freifläche rechts im Bild soll am Reicker DREWAG-Standort ein neues Kraftwerk gebaut werden.  © PR/Oliver Killig

Titelfoto: PR/Oliver Killig

Mehr zum Thema Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0