Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Krankheitswelle macht den DVB zu schaffen

Dresden - Mit den sinkenden Temperaturen sind auch die unliebsamen Begleiter des Winters wieder da: laufende Nasen und ein Kratzen im Hals. In vielen Betrieben steigt damit nun wieder der Krankenstand - auch bei den DVB. Dort hat es mittlerweile etwa jeden zehnten Mitarbeiter erwischt.

Jeder zehnte DVB-Mitarbeiter ist mittlerweile krank.
Jeder zehnte DVB-Mitarbeiter ist mittlerweile krank.  © dpa/Andreas Gebert

Problematisch sei das noch nicht, sagt Sprecher Falk Lösch (54). "Wir bekommen alle Dienste besetzt. Notfalls fährt ein Fahrer mal an seinem freien Tag oder die Kolleginnen und Kollegen aus Verwaltung und Technik, die noch eine gültige Fahrberechtigung haben, helfen aus", erklärt er.

Abhilfe schaffen aber auch die "studentischen Hilfskräfte". Normalerweise fahren die etwa 40 Studenten im Monat 20 bis 30 Stunden. Wird es personell eng, können sie auch häufiger hinters Steuer. "Vor ein paar Jahren hatten wir beim Fahrdienst mal einen Krankenstand von 15 Prozent, da wurde es knapp."

Dass die Erkältungswelle langsam ins Rollen kommt, spüren auch Dresdens Apotheken. Dort steige derzeit die Nachfrage nach Mitteln gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit, bestätigt Katja Scarlett Daub (47), Inhaberin der drei City-Apotheken Dresden. "Das ist typisch für diese Zeit."

In Plauen war letzte Woche schon Notstand

Trotz hohem Krankenstand fahren Busse und Bahnen nach Plan.
Trotz hohem Krankenstand fahren Busse und Bahnen nach Plan.

Auf den Weihnachtsmärkten mit den vielen Menschen verbreiten sich die Erreger schnell. Das führt auch dazu, dass nicht nur die Nachfrage nach Mitteln gegen Erkältungen steigt, sondern auch gegen Magen-Darm-Beschwerden.

Die erste Angina-Welle sei bereits durch, sagt Apothekerin Daub. Die nächste komme erfahrungsgemäß nach Weihnachten, wenn die Menschen zur Ruhe kommen. Dann dürfen vielleicht auch die Studenten bei den DVB wieder verstärkt ran.

Erst letzte Woche hatte TAG24 berichtet, dass in der westsächsischen Stadt Plauen aktuell pro Tag weniger Straßenbahnen fahren und der Takt von 12 auf 15 Minuten vergrößert wurde. Der Grund: Ebenfalls eine akute Krankheitswelle.

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