Erleichterung im Zoo - Krokodil Max lebt!

Die Vitalfunktionen von Max waren während der Narkose hervorragend.
Die Vitalfunktionen von Max waren während der Narkose hervorragend.

Von Anneke Müller

Dresden - Krokodil Max lebt! Große Erleichterung bei seinen Fans. Der fast 60-Jährige ist wahrscheinlich nicht so krank wie befürchtet worden war.

Fünf Tierärzte und mindestens noch einmal so viele Helfer haben heute im Prof. Brandes-Haus Zoo-Sorgenkind Max untersucht. Das Spezialistenteam rund um die Zootierärzte Dimitri Widmer (33) und Eva Ziemssen (40) legten Max dafür in eine tiefe Narkose. Gar nicht so einfach, denn erst mittags fiel das über 400 Kilo schwere Tier in den Schlaf.

Erste Erkenntnisse haben ergeben, dass sich die Nierenwerte nicht verschlechtert haben. Allerdings ist mittlerweile eine deutliche Entzündungsreaktion im Blut nachweisbar. Die genommenen Proben müssen in den nächsten Tagen ausgewertet und analysiert werden. Erst dann kann gesagt werden, wie es weiter geht.

Jetzt heißt es hoffen, dass es Max (59) bald besser geht.
Jetzt heißt es hoffen, dass es Max (59) bald besser geht.

Besonders erfreulich: Die Vitalfunktionen von Max waren während der Narkose hervorragend, so dass das Reptil um 15:30 Uhr langsam aus der Narkose erwacht ist.

Auch Zoodirektor Karl-Heinz Ukena (44) sagt erleichtert zur Mopo: „Wir sind beruhigt, dass es nicht so schlimm war, wie wir angenommen hatten. Wir hoffen, dass es ihm bald besser geht.“

Max lebt seit 1958 im Zoo. In den letzten Tagen war in Erwägung gezogen worden, das Krokodil möglicherweise einzuschläfern, weil es ihm aufgrund von Nierenproblemen immer schlechter ging.

Fotos: PR


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