Landesbank-Pleite: Giftpapiere werden weiter verkauft

Immer noch Ärger mit Giftpapieren.
Immer noch Ärger mit Giftpapieren.  © Waltraud Grubitzsch

Dresden- Kehrtwende bei der Landesbank: Die Staatsregierung und der Käufer, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), haben mit dem Verkauf der verbliebenen Giftpapiere begonnen.

Der sächsische Steuerzahler bürgt seit dem Notverkauf an die LBBW 2007 mit maximal 2,75 Milliarden Euro für Ausfälle bei den Papieren. Nur so wurde der Banken-Crash verhindert.

Ziel ist jetzt, dass durch den Verkauf der Papiere nicht die gesamte Summe fällig wird, so das Finanzministerium.

Bisher mussten bereits 1,5 Mrd. Euro geblecht werden. Die Papiere (v.a. Immobilien-Hypotheken) seien dank einer positiven Marktentwicklung wieder verkäuflich.

Welches Volumen die Giftpapiere haben, wollte das Ministerium nicht verraten.

Titelfoto: Waltraud Grubitzsch


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0