Schläfert Dresden jetzt alle freilaufenden Katzen ein?

Auch in Dresden wurden zwei Fälle des gefährlichen H5N8-Virus festgestellt. Seitdem gilt die Stadt und Umgebung als Sperrgebiet.
Auch in Dresden wurden zwei Fälle des gefährlichen H5N8-Virus festgestellt. Seitdem gilt die Stadt und Umgebung als Sperrgebiet.

Dresden - Auch das noch! Als wären die ganzen Notschlachtungen wegen der Vogelgrippe nicht schlimm genug, müssen jetzt auch noch unsere liebsten Fellnasen unter dem Virus leiden. Denn die haben jetzt Hausarrest!

In Dresden sind seit dieser Woche mehrere Ortsteile wegen der Vogelgrippe zu Sperr - bzw. Beobachtungsgebieten erklärt worden. Am Pratzschwitzer See wurde ein infizierter Vogel gefunden (TAG24 berichtete). Seitdem sind die Behörden in Alarmbereitschaft.

Um die Ausbreitung des gefährlichen H5N8-Virus zu verhindern, dürfen Hunde und Katzen draußen nicht frei herumlaufen. In Leipzig besteht diese Leinenpflicht schon seit dem 19. Oktober (TAG24 berichtete). Denn "es ist wichtig, rund um die Fundstellen das Virus nicht weiterzuschleppen", so Ministerumssprecherin Annett Hofmann (40) zur Bild.

Und was heißt das für die Herrchen? Richtig, Leinenzwang im Dresdner Stadtgebiet! Und das nicht nur für Hunde. Wenn Katzen raus müssen, dann nur mit Leine. Sonst droht ein Bußgeld oder Schlimmeres.

Denn können Tiere nicht durch ein Halsband zugeordnet werden, könnten sie sogar von Amtswegen eingeschläfert werden! So sehen es Notfallregeln bei Vogelgrippe in Sachsen vor.

Natürlich ist fraglich, ob die Ämter diese Kontrollen (oder auch Einschläferungen) logistisch überhaupt auf die Schnelle hinbekämen. Aber die Möglichkeit besteht, dass der Gesetzgeber durchgreift und die harte Tour fährt. Also Vorsicht, liebe Tierhalter.

Egal, ob Katzen oder Hunden: In Dresden und den Sperrgebieten gilt Leinenpflicht. 
Egal, ob Katzen oder Hunden: In Dresden und den Sperrgebieten gilt Leinenpflicht. 

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