Nach Suizid von Al-Bakr: Mehr Personal für sächsischen Justizvollzug

Nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Al-Bakr im Leipziger Gefängnis, hat die sächsische Regierung mehr Personal für den Justizvollzug beantragt.
Nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Al-Bakr im Leipziger Gefängnis, hat die sächsische Regierung mehr Personal für den Justizvollzug beantragt.  © DPA

Dresden - Nach dem Suizid des syrischen Terrorverdächtigen Dschaber Al-Bakr im Gefängnis hat die sächsische Regierung mehr Personal für den Justizvollzug beantragt.

Ein entsprechendes Papier der schwarz-roten Koalition zum Entwurf des Doppelhaushalts 2017/2018 sieht 40 Stellen extra vor, wie ein Sprecher des Justizministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Dresden sagte.

Al-Bakr war am 12. Oktober, zwei Tage nach seiner Festnahme, erhängt in seiner Zelle im Leipziger Gefängnis gefunden worden. Er soll einen Sprengstoffanschlag geplant haben. 

Der Suizid hatte ein Debatte über Unterbringung und Überwachung inhaftierter Terrorverdächtiger ausgelöst.


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