Skandal um Sachsen-Panzer! Was wurde denn da für ein Logo verwendet?

Bewaffnete Polizisten des SEK präsentierten am Freitag den ersten Sachsen-Panzer "Survivor R".
Bewaffnete Polizisten des SEK präsentierten am Freitag den ersten Sachsen-Panzer "Survivor R".  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Dresden/Leipzig - Aufregung um die neuen Superpanzer aus Sachsen! Am Freitag nahm Innenminister Markus Ulbig (53, CDU) den ersten der zwei georderten "Survivor R" in Leipzig entgegen (TAG24 berichtete).

Doch im Internet brodelt es derzeit. User Andreas Raabe wunderte sich über die Sitze in dem Amok- und Terrorlagen-Gefährt. Er schrieb: "Hübsches Logo! Fast wie früher ... fehlen nur Adler und Kreuz. Frage mich, wer sich sowas ausdenkt heutzutage im Freistaat #Sachsen ? Und wer hat entschieden, dass so ein Logo da rein kommt?"

In der Tat erinnern Logo und Schriftart an nationalsozialistische Zeiten. In altdeutscher Schrift steht das Wort "Spezialeinsatzkommando" geschrieben, darunter prangt ein Lorbeerkranz mit dem Wort "Sachsen". Das erregt natürlich die Gemüter.

Das Staatsministerium des Inneren (SMI) weist die Vorwürfe aber zurück. Auf Twitter heißt es: "Das Fahrzeug wurde mit dieser Bestickung der Sitze vom Hersteller so ausgeliefert. Auch wenn die vom Hersteller gewählte Schriftart nicht dem Markenhandbuch entspricht: Darin ein Indiz für rechte Attitüde zu sehen, weisen wir entschieden zurück."

Merkwürdig nur, dass das SMI ein Video auf Youtube hochlud, indem Sven Mewes vom Landeskriminalamt erzählt, dass das Fahrzeug "so ausgestattet ist, wie wir uns das vorstellen". Damit meint er bestimmt nicht die Bestickung des 350 PS starken Panzers.


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