Prostituierte protestieren vor dem Landtag

Die Sexarbeiterinnen und ihre Unterstützer vor dem Landtag.
Die Sexarbeiterinnen und ihre Unterstützer vor dem Landtag.

Dresden - Schweres Geschütz von leichten Mädchen: Vor dem Landtag sind am Freitag Liebesdamen und Aktivisten der "Sex Workers Solidarity", deutsch Sexarbeiter-Solidarität, aufmarschiert.

Sie nahmen die im Haus laufende Sitzung des Sozialausschusses zum Anlass, um das neue Prostitutionsschutzgesetz zu kritisieren.

Kern der Forderungen sind Nachbesserungen. Die seit Juli 2017 gültige Verordnung muss in Sachsen noch übernommen werden. Dabei sind Änderungen möglich.

Die Unterstützer der Sexarbeiter, aber auch die Linke im Landtag und die Kommunen im Freistaat fordern einen Verzicht auf bislang vorgeschriebene Gebühren für Anmeldung des Gewerbes und für regelmäßige Gesundheitschecks. Die vom Freistaat vorgelegte Variante, so die Demonstranten, habe "eklatante Mängel".

Die "feministisch, gewerkschaftlich und kapitalismuskritisch" orientierte "Sex Workers Solidarity" ist eine unabhängige Selbstorganisation von gewerblichen Liebesdamen und ihren Unterstützern.


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