Ex und ihren Neuen bedroht: Liebhaber vor Gericht

Dresden - Seinen Prozess zu schwänzen, schützt nicht automatisch vor Strafe. Zwar erschien Melad L. (21) am Donnerstag nicht vor der Richterin, ihm blühen nun aber dennoch 35 Tage Haft.

Wer andere per Handy-Nachricht bedroht, macht sich strafbar. (Symbolbild)
Wer andere per Handy-Nachricht bedroht, macht sich strafbar. (Symbolbild)  © 123RF

Der gebürtige Iraker sollte sich am Amtsgericht Dresden wegen Bedrohung verantworten.

Melad hatte offenbar nicht verwunden, dass ihn seine Freundin (15) verließ, und wurde laut Anklage sowohl ihr als auch ihrem neuen Freund (16) gegenüber ausfällig:

Per Handynachrichten drohte er dem Pärchen, dem Jungen "ein Messer in den Rücken zu rammen", wenn der das Mädel nicht verlässt.

Ins Gericht kam Melad nicht. Nun soll er in Abwesenheit (per Strafbefehl) verurteilt werden. Die Staatsanwältin forderte 350 Euro Strafe. Die Richterin kündigte an, den Strafbefehl "antragsgemäß" zu erlassen.

Übrigens: Zahlt Melad nicht, müsste er 35 Tage in den Knast.

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