Linker Parteichef schwärmt vom "Gallischen Leipzig"

Radebeul - Sachsens Linke gab sich Samstag selbstbewusst auf ihrem Landesparteitag.

Die Linke stimmte ab.
Die Linke stimmte ab.  © dpa/Sebastian Kahnert

Die Partei wittert Morgenluft angesichts einer schwächelnden CDU. Sie strebt bei der Landtagswahl 2019 an, wieder zweitstärkste Kraft im Land zu werden. Zudem wollen Linke-Kandidaten den CDU-Platzhirschen Direktmandate abluchsen.

Spitzenkandidat Rico Gebhardt (55) brachte dafür ausgewählte Wahlkreise wie Leipzig ins Gespräch: "Aus meiner Sicht sind die Voraussetzungen da." Aus dem "Gallischen Dorf Leipzig" würden CDU-Politiker auf der Suche nach einem "sicheren" Wahlkreis flüchten, weil sie eine Niederlage gegen Linke befürchteten. Gebhardt stellt zufrieden fest: "Der Wind hat sich gedreht."

Die Linken beschlossen in Radebeul auch ihre Schwerpunkte für die Landtagswahl. Dazu gehören unter anderem der Kampf gegen Rassismus und für ein tolerantes Sachsen, Verbesserungen in der Pflege, die Bekämpfung von Altersarmut sowie der Einsatz für bezahlbares Wohnen.

Spitzenkandidat Rico Gebhardt (55)
Spitzenkandidat Rico Gebhardt (55)  © Steffen Füssel

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