Betrunkener wirft Bierflasche auf Polizeiauto und behindert Rettungsmaßnahmen

An der Tharandter Straße wurden nach einem Unfall die Rettungsmaßnahmen von einem betrunkenen behindert.
An der Tharandter Straße wurden nach einem Unfall die Rettungsmaßnahmen von einem betrunkenen behindert.  © xcitepress /ses (Archivbild)

Dresden - Nach einem Verkehrsunfall auf der Tharandter Straße geriet die Situation am Donnerstagabend 21.30 Uhr beinahe außer Kontrolle. Schuld hatte ein 34-Jähriger Mann, der die Rettungsmaßnahmen behinderte.

Was war geschehen? Etwas unvorsichtig war eine 61-Jährige nahe der Kreuzung zur Kesselsdorfer Straße auf die Fahrbahn gelaufen und wurde von einem Golf erfasst, der in Richtung Löbtauer Straße fuhr.

Dadurch stürzte die Fußgängerin und lag auf der Straße. Eine 39 Jahre alte Unfallzeugin eilte herbei und wollte helfen. Sie wurde jedoch vom besagten 34-Jährigen, der an der Huschhalle stand, beleidigt und sogar geschubst, wodurch sie leichte Verletzungen erlitt.

Einige Zeit später eilten die Polizisten zum Tatort. Auch sie wurden durch den Mann bepöbelt. Einem der Beamten soll der Betrunkene sogar ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin er von anderen Imbissgästen zurückgehalten werden musste.

Einen letzten Hieb in Richtung der Polizei konnte der Mann sich nicht verkneifen. Er warf eine Bierflasche in Richtung der Polizisten, verfehlte damit zwar Personen, traf jedoch einen Streifenwagen.

Erst durch Heranziehung weiterer Einsatzkräfte konnte der Störer überwältigt werden. Dabei leistete er heftigen Widerstand. Ein Atemalkoholtest ergab 2,42 Promille, weshalb die Polizei auch eine Blutentnahme veranlasste.

Wegen dieser diversen Vorfälle musste der 34-Jährige die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Die Ermittlungen gegen ihn laufen wegen tätlichen Angriffs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen, Körperverletzung sowie versuchte gefährliche Körperverletzung.


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