Mann dreht am Bahnhof Mitte durch, zieht sich aus und droht mit HIV

Dresden - Am Mittwoch kam es in Dresden am Bahnhof Mitte zu einem Zwischenfall mit einem 21-jährigen Somalier. Die Polizei wurde auf ihn aufmerksam, weil er die polizeiliche Kontrolle von anderen Leuten störte. Als die Beamten ihm Platzverweis erteilten, war ihm das offenbar ziemlich schnuppe. Doch das ist noch nicht alles!

Der Somalier rastete am Bahnhof in Dresden Mitte komplett aus.
Der Somalier rastete am Bahnhof in Dresden Mitte komplett aus.  © Eric Münch

Denn der Mann wurde nun richtig aggressiv und deutete mittels Zeige- und Mittelfinger mehrfach eine Schussabgabe in Richtung der Polizisten an. Außerdem fing er an, sich auszuziehen!

Als die Polizei seine Personalien kontrollierte, fiel ihnen auf, dass der Somalier schon öfter wegen Körperverletzungsdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz auffällig wurde.

Obwohl die Beamten ihn mehrfach aufforderten, sich angemessen zu benehmen, ignorierte er auch das wieder und legte sogar noch nach, als er die Bundespolizisten als "Nazis" und "Rassisten" beschimpfte und weiter obige Geste machte.

Doch auch das alles war dem Mann scheinbar noch nicht genug! Denn plötzlich rannte er auf die Weißeritzstraße und legte sich dort auf die Fahrbahn.

Der fließende Verkehr kam dadurch zum Erliegen. Etliche Autos und auch Busse mussten sogar Gefahrenbremsungen machen, um dem unberechenbaren Mann auszuweichen!

Die Bundespolizisten versuchten nun, den Somalier aus dem Gefahrenbereich zu holen. Allerdings konnte er zunächst durch den Verkehr abhauen, mehrere Autos mussten abrupt anhalten.

Zum Glück waren die Polizisten schneller und konnte das gefährliche Treiben bald stoppen! Als sie den Mann einholten, wurde er zu Boden gebracht. Aber er ließ noch immer nicht locker und wehrte sich mit Tritten und Schlägen. Dabei wurde ein Polizeischüler am Unterarm leicht verletzt.

Zum Schluss trieb der Somalier es noch einmal auf die Spitze: Er behauptete, HIV-positiv zu sein. Zur Untersuchung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdacht einer Infektion bestätigte sich nicht.

Ein Rettungsdienst brachte den 21-Jährigen auf Weisung des Notarztes in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. Gegen ihn wird jetzt wegen Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Belästigung der Allgemeinheit ermittelt.

Titelfoto: Eric Münch, Tino Plunert

Mehr zum Thema Dresden Crime:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0