Marienbrücke nur noch einspurig! Bleibt das jetzt für immer?

Marienbrücke jetzt nur noch einspurig in Richtung Stadt aus der Neustadt kommend.
Marienbrücke jetzt nur noch einspurig in Richtung Stadt aus der Neustadt kommend.  © Thomas Türpe

Dresden - Nach dem letzten Unfall auf der Marienbrücke hatte es Bauamtsleiter Reinhard Koettnitz schon angekündet. Jetzt macht das Rathaus ernst.

Um der Straßenbahn zumindest im Advent besser über die Brücke zu helfen, hat die Stadt jetzt rigorose Maßnahmen ergriffen.

Ab sofort wird Querung Neustadt-Altstadt einspurig. Ein Hintergrund: "Auf der Marienbrücke verkehrt seit dem Baubeginn Augustusbrücke zusätzlich zu den Straßenbahnlinien 6 und 11 die 4", so Stadtsprecherin Diana Petters.

"Bei hohem Verkehrsaufkommen treten für die Bahnen in Richtung Kongresszentrum Verlustzeiten durch den Rückstau des KfZ-Verkehrs auf."

Darum entschied das Rathaus, die Gleise im Anschluss an die bestehende Sperrfläche auf der Neustädter Brückenrampe auf weiteren 180 Metern von Autos freizuhalten.

Petters: "Die Einziehung des Fahrstreifens erfolgt dabei bis in Höhe der Altstädter Kaimauer, betrifft also nicht die gesamte Brücke." Dafür werden Baken aufgestellt. Ab 4. Januar soll alles wieder wie bislang sein.

Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz (62), verschafft den Bahnen schnellere Fahrt.
Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz (62), verschafft den Bahnen schnellere Fahrt.  © Holm Helis

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