Großeinsatz! Was war denn an der Marienbrücke los?

Die Marienbrücke und das Gebiet auf der Altstädter Seite mussten gesperrt werden.
Die Marienbrücke und das Gebiet auf der Altstädter Seite mussten gesperrt werden.

Dresden - Zu einem Großeinsatz rückte am Mittwoch kurz vor 12 Uhr die Polizei aus. Ein Passant hatte eine Gasflasche mit Schläuchen unter der Marienbrücke gesehen.

Minuten später war die Polizei vor Ort, sperrte die Marienbrücke und das Gebiet unter der Brücke auf der Altstädter Seite weitläufig ab. Nach zehn Minuten gab es Entwarnung. „Die Beamten fanden einen alten Feuerlöscher und einen Sack Müll“, so Polizeisprecher Thomas Geithner (43). Wie die Polizei mitteilte, dauerte die Sperrung insgesamt nur 11 Minuten an.

Unangenehme Erinnerungen an den vermeintlichen Anschlag von vor einem Jahr werden wach: Wenige Tage vor den Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden hatten Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes an der Marienbrücke eine Sprengsatzattrappe gefunden. An einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke waren sie auf eine Plastiktüte mit mehreren Gläsern gestoßen, aus denen Drähte ragten.

Spezialisten des LKA hatten damals Entwarnung gegeben. Kurz zuvor waren Anschläge auf das Kongresszentrum und die Moschee in Dresden verübt worden.


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