Masern in Sachsen wieder auf dem Vormarsch

Dresden - In Sachsen sind in diesem Jahr bereits zwei bestätigte Masern-Fälle aufgetreten, so das Gesundheitsministerium. Im vergangenen Jahr waren es sachsenweit acht Fälle.

Masern sind hochansteckend. Es kann zu gefährlichen Komplikationen kommen.
Masern sind hochansteckend. Es kann zu gefährlichen Komplikationen kommen.  © DPA

Am Montag meldete zudem das Landratsamt Görlitz, dass sich ein dreijähriges ungeimpftes Kind bereits am 16. Dezember ausgerechnet in der Notfallambulanz des Görlitzer Klinikums angesteckt hat. Dort hatte sich auch ein 23-jähriger Mann aufgehalten, der ebenfalls an Masern erkrankt war.

Vergangene Woche hatte zudem das Dresdner Gesundheitsamt mitgeteilt, dass eine Studentin der TU Dresden an Masern erkrankt ist. Die Krankheit ist hochansteckend und meldepflichtig. Es kann unter anderem zu Hirn- und schwerer Lungenentzündung kommen.

2017 gab es noch 68 Masernfälle, 2015 sogar 271 im Freistaat. Gesundheitsministerin Barbara Klepsch: "Masern sind keine Kleinigkeit! Die Komplikationen, die auftreten können, sollte man keinesfalls unterschätzen. Impfen schützt."

Titelfoto: DPA

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