Mieten steigen weiter! So teuer sind Dresdens Mietwohnungen

Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (40, Linke) stellte am Freitag den 
Mietspiegel 2017 vor.
Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (40, Linke) stellte am Freitag den Mietspiegel 2017 vor.  © Steffen Füssel

Dresden - Dresdner müssen für ihre Wohnungsmiete immer mehr Geld überweisen! Innerhalb von zwei Jahren ist die "ortsübliche Vergleichsmiete" um 6,8 Prozent angestiegen. Der Quadratmeterpreis stieg durchschnittlich von 5,70 auf 6,09 Euro. Das belegen Umfrageergebnisse im neuen Mietspiegel.

"Der neue Dresdner Mietspiegel zeigt die Dynamik am Wohnungsmarkt. Die Mieten in unserer Stadt steigen weiter", so die zuständige Bürgermeisterin Kristin Kaufmann (40, Linke). Speziell preiswerte und schlichte Wohnungen (3,48 bis 5,43 Euro) zogen am stärksten an. Sie wurden im Vergleich zum Mietspiegel 2015 um 15,8 Prozent teurer.

Die Bürgermeisterin sieht dafür mehrere Gründe: "Die Mietspiegeldaten sind ein Beleg dafür, dass es immer weniger preiswerte Wohnungen in Dresden gibt. Das resultiert einerseits aus Sanierungen von Wohnungen, die nicht mehr den heutigen Standards entsprechen. Außerdem finden gerade dort relativ häufig Mieterwechsel statt. Nicht selten nutzen Vermieter die Neuvermietung für eine Erhöhung."

Allerdings folgt Dresden bei den Mietpreisen dem bundesweiten Trend. Insgesamt wurden 3403 Datensätze für den repräsentativen Mietspiegel genutzt, der etwa 132.000 Euro kostete.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0