Damit weniger Autos durch die Stadt rollen: Das plant die Stadt

Dresden - In Dresden sollen in diesem Jahr bis zu 16 neue Mobilitätspunkte entstehen.

So wie hier am Pirnaischen Platz soll es künftig auch an mehr als 70 weiteren Verkehrsknotenpunkten der Stadt aussehen.
So wie hier am Pirnaischen Platz soll es künftig auch an mehr als 70 weiteren Verkehrsknotenpunkten der Stadt aussehen.  © Thomas Türpe

"Wir wollen Car- und Bikesharing-Angebote künftig weiter ausbauen", kündigt Raoul Schmidt-Lamontain (42, Grüne) an. Langfristiges Ziel des Baubürgermeisters: die private Auto-Nutzung senken, dadurch Lärm und Luftverschmutzung in der City verringern - ohne Verbote.

Die sogenannten MOBIpunkte sollen einen problemlosen und schnellen Wechsel zwischen Bus und Bahn, Elektroauto sowie Leihrädern und -autos ermöglichen. Darum liegen sie stets an wichtigen Knotenpunkten für den Nahverkehr, etwa am Pirnaischen Platz.

Im September vergangenen Jahres haben Vertreter der Stadt und der DVB Dresdens ersten Mobilitätspunkt eingeweiht. In diesem Jahr sollen bis zu 16 weitere folgen, etwa am Bahnhof Mitte, Carolaplatz, Fetscherplatz, Wasaplatz und an der Gläsernen Manufaktur (Straßburger Platz).

An jedem dieser Punkte soll es Stellplätze für Leihfahrräder, Ladesäulen für E-Autos, Parkmöglichkeiten, Leihwagen, eine öffentliche Fahrradpumpe sowie gratis WLAN geben.

Bis 2024 sollen insgesamt 76 Mobilitätspunkte realisiert werden.

Titelfoto: Thomas Türpe

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