Last-Minute-Goal rettet Monarchs-Sieg

Dresden - Der Jubel gehörte (fast) allein ihm! 2940 Fans der Dresden Monarchs feierten Florian Finke, nachdem der Kicker in einem hoch spannenden Spiel vier Sekunden vor Ultimo mit einem Fieldgoal den 20:18-Erfolg gegen die Berlin Rebels gerettet und den Weg zum Play-off-Heimrecht geebnet hatte.

Mitchell Paige und Florian Finke (rechts) jubeln gemeinsam.
Mitchell Paige und Florian Finke (rechts) jubeln gemeinsam.  © Lutz Hentschel

Acht Punkte steuerte Finke zum Sieg bei. Denn zuvor hatte er schon per Fieldgoal zum 3:3 (12.) ausgeglichen, dann gewohnt sicher zwei Extrakicks nach Touchdowns von Mitchell Page (19.) und Chris Genau (31.) verwandelt.

Danach stand's 17:3 für die Monarchs, die dank eines tollen Surprise-Onside-Kicks von Finke dann sofort wieder in Ballbesitz kamen, die Chance zum 24:3 aber nicht nutzten.

"Da hätten wir den Sack zumachen müssen", monierte Coach Ulrich Däuber.

So bekam Berlin - auch durch Dresdner Fehler - die zweite Luft, ging seinerseits 88 Sekunden vom Ende mit 18:17 in Führung, aber die Königlichen hatte eben noch Finke in der Hinterhand.

"Wie brauchen noch eine Chance für ein Fieldgoal, dann muss ich liefern", meinte der Matchwinner vorm letzten Angriff der Dresdner. Und er lieferte. "Auf Florian ist Verlass", lobte Däuber seinen Kicker.

Auf seine Mannschaft war er "einfach stolz. Toll, wie sie nach dem 17:18 gegen starke Rebels zurückgeschlagen hat. Die Defense war da, wenn sie gebraucht wurde, die Offense auch. Das war ein Riesenschritt Richtung Heimrecht in den Play-offs."

Monarchs-Spieler Chris Genau schreit seine Freude heraus.
Monarchs-Spieler Chris Genau schreit seine Freude heraus.  © Lutz Hentschel