Play-off-Heimrecht für ideenlose Dresden Monarchs in Gefahr und Mabon verletzt

Dresden - Coach Ulrich Däuber gab nach dem 3:19 seiner Dresden Monarchs bei den New Yorker Lions Braunschweig unumwunden zu: "Ja, ich bin sauer, enttäuscht!"

Ulrich Däuber war nach der Pleite seiner Monarchs in Braunschweig bedient.
Ulrich Däuber war nach der Pleite seiner Monarchs in Braunschweig bedient.  © Lutz Hentschel

Dabei waren die Königlichen im Vorfeld des GFL-Hits felsenfest überzeugt, die Löwen in deren Käfig zähmen zu können. Letztlich aber hatten sie nicht die Spur einer Chance.

Waren die Goldhelme mental überdreht? "Definitiv nicht", ist Däuber überzeugt: "Wir haben einfach zu lange gebraucht, um uns auf das Tempo und die Physis der Braunschweiger einzustellen."

Mit der Defense, die mit Lions-Quarterback Brandon Connette und Runningback Chris McClendon alle Hände voll zu tun hatte, war der Trainer insgesamt zufrieden: "Wir haben Braunschweig bei 19 Punkten gehalten, mehrfach gestoppt, nur einen Touchdown zugelassen - das war okay."

Aber in der Offense lief es für Quarterback Zack Greenlee & Co. gar nicht gut, fehlten vor allem Ideen. Die Folge: Den Monarchs gelang kein einziger Touchdown! Däuber: "Da haben wir uns zu viele Fehler geleistet, kamen die Pässe nicht gut. Trotzdem hätten wir mehr als nur die drei Punkte durch das Field Goal von Florian Finke machen müssen."

Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Widereceiver KeVonn Mabon. Wie schlimm die Blessur am Fuß ist, wird eine genauere Untersuchung zeigen. Ein Lob für den Kontrahenten hatte Däuber dann aber auch übrig: "Die Lions haben richtig Feuer, sind stark und schnell."

Klar ist nun: Platz 1 in der Gruppe ist futsch, um noch Zweiter zu werden (Play-off-Heimrecht!) müssen die Königlichen die restlichen Spiele - gegen Kiel, bei den Berlin Rebels, gegen den aktuellen Zweiten Hildesheim Invaders und zum Halali nochmal gegen Berlin - alle gewinnen.

Däuber: "Das war im Prinzip schon vor Braunschweig so. Aber daran denke ich jetzt nicht. Wichtig ist erstmal Kiel am Sonntag. Bis dahin müssen wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, um die Hurricanes zu schlagen."

KeVonn Mabon ist verletzt.
KeVonn Mabon ist verletzt.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresden Monarchs:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0