Monarchs-Coach Däuber: "Haben uns selbst geschlagen"

Schwäbisch Hall/Dresden - Er nahm seine Jungs nach dem Halbfinal-Aus bei den Schwäbisch Hall Unicorns wie immer noch auf dem Rasen zusammen, bedankte sich für das Spiel, aber die Enttäuschung war Dresden Monarchs-Coach Ulrich Däuber ganz deutlich anzumerken.

Enttäuschung pur! Monarchs-Coach Ulrich Däuber (M.) nach der Partie mit seiner Mannschaft.
Enttäuschung pur! Monarchs-Coach Ulrich Däuber (M.) nach der Partie mit seiner Mannschaft.  © Manfred Löffler

13:30 verloren, wieder einmal Endstation in Schwäbisch Hall, der Heimat von Däuber. "Niederlagen schmerzen immer, aber die heute ist schon speziell", gab der 49-Jährige zu.

Däubers anschließende Analyse sachlich, trotzdem deutlich. "Wir haben uns wieder nicht belohnt, uns am Ende selbst geschlagen. Wir hätten das Blatt wenden können", meinte der Coach.

Auch mit Blick auf den von Kicker Florian Finke versiebten Field-Goal-Versuch beim Stand von 13:16. "Das war einer der Knackpunkte der Partie."

Vorwürfe an den Kicker, der ausgerechnet im Halbfinale schwächelte, gab es nicht: "Wir gewinnen und verlieren zusammen. Hätten wir davor unsere Chance zum Touchdown genutzt, wäre es gar nicht zu der Situation gekommen."

Und genau darin bestand der alles entscheidende Unterschied: Die Einhörner nutzen ihre Möglichkeiten eiskalt! Die sie von den Dresdnern teilweise serviert bekamen. Däuber: "Wir haben zwei Touchdowns kassiert, obwohl wir genau wussten, was passiert, darauf vorbereitet waren."

So blieb ihm letztlich nur das Resümee: "Wir gehören zwar zu den vier Topteams der Liga, müssen aber lernen, die wirklich wichtigen Spiele für uns zu entscheiden."

Florian Finke.
Florian Finke.  © Lutz Hentschel

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