10.000 Euro Schaden durch Bus-Monument: Wer trägt die Kosten?

Die Aleppo-Busse sorgen am Neumarkt für ein teures Nachspiel.
Die Aleppo-Busse sorgen am Neumarkt für ein teures Nachspiel.  © Steffen Füssel

Dresden - Im Frühjahr 2017 erregten drei hochkant aufgestellte Busse auf dem Dresdner Neumarkt die Gemüter. (TAG24 berichtete) Das Monument des Künstlers Manaf Halbouni hat nun für die Stadt Dresden ein (teures) Nachspiel.

Aus einer Anfrage des Dresdner FDP-Stadtrats Jens Genschmar (48) geht hervor, dass das künstlerische Denkmal Schäden am Kopfsteinpflaster hinterlassen hat, womit auch die "Sanierungsarbeiten am Kopfsteinpflaster", die momentan durchgeführt werden, begründet werden können.

Laut Antwort der Landeshauptstadt Dresden, die der Politiker auf Facebook veröffentlicht hat, werden "Sanierungsarbeiten am Granit-Großpflaster und eine teilweise Erneuerung der Schlitzrinne durchgeführt. Die Oberflächenbefestigung aus Naturstein und die vorhandene Schlitzrinne für die Regenwasserentsorgung wurden beim Rückbau des Schutzbetons im Zusammmenhang mit dem Kunstprojekt 'Monument' des Künstlers Manaf Halbouni beschädigt", heißt es.

Betroffenen sind 75 Pflastersteine, die "gebrochen" oder "abgeplatzt" sein sollen, während die Schlitzrinne beschädigt wurde.

Auf die Frage Genschmars, wer die Kosten für die Sanierungs-Arbeiten trage, reagiert die Stadt ausweichend: "Die Übernahme der Kosten in Höhe von etwa 10.000,00 Euro wird derzeit noch verwaltungsintern geklärt."

Außerdem wollte der FDP-Stadtrat wissen, ob auch andere Kunstprojekte auf dem Neumarkt oder Theaterplatz Schäden verursacht haben und ob die Höhe dieser beziffert werden könne. "Eine Statistik in diesem Sinne wird nicht geführt", teilte die Landeshauptstadt Dresden mit.

Zuerst hatte die Sächsische Zeitung über den Fall berichtet.


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