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Dresden Mord im TV: „Pegida wäre ein Thema für uns“

Dresden - In Dresden wird’s wieder kriminell! Samstagabend ermitteln zum zweiten Mal Anja Kling (46) als Hauptkommissarin Bärbel Wallenstein und Lisa Tomaschewsky (27).
Bärbel Wallenstein und Kim Tilly nehmen Rotlicht-Boss Petrov (Adrian Topol, 35) in die Zange.
Bärbel Wallenstein und Kim Tilly nehmen Rotlicht-Boss Petrov (Adrian Topol, 35) in die Zange.

Von Heiko Nemitz

Dresden - In Dresden wird’s wieder kriminell!

Samstagabend ermitteln zum zweiten Mal Anja Kling (46) als Hauptkommissarin Bärbel Wallenstein und Lisa Tomaschewsky (27) als ihre Kollegin und Tochter Kim Tilly rechts und links der Elbe in einem rätselhaften Mordfall im Rotlichtmilieu. „Nachtgestalten“ heißt der ZDF-Krimi aus der Reihe „Dresden Mord“.

MOPO sprach mit Anja Kling. Wie zufrieden sind Sie mit dem fertigen Film?

Ich bin sehr zufrieden damit. Ich hatte nur etwas Angst, dass die Geschichte zu verworren ist. Man muss schon dranbleiben und kann nicht 28 Mal rausgehen um sich irgendwas zu holen, sonst ist man raus! Aber wenn man sich konzentriert und den Faden nicht verliert, dann ist das eine recht spannende Geschichte geworden.

Warum wurden „Die Wallensteins“ in „Dresden Mord“ umbenannt?

Die Produzentin Regina Ziegler hat es so erklärt: Es war der Wunsch da, auch die Stadt, in der die Filme spielen, im Titel zu haben. Außerdem erzeugte der Name Wallenstein immer die Assoziation mit einer historischen Reihe, die wir ja nicht erzählen.

Sie sehen das Etikett, die TV-Kommissarinnen mit „den schönsten Augen Deutschlands“ zu sein, als Kompliment: Die Potsdamerin Anja Kling (46) und ihre Filmpartnerin Lisa Tomaschewsky (27).
Sie sehen das Etikett, die TV-Kommissarinnen mit „den schönsten Augen Deutschlands“ zu sein, als Kompliment: Die Potsdamerin Anja Kling (46) und ihre Filmpartnerin Lisa Tomaschewsky (27).

Ist Dresden Stadt nur attraktive Kulisse oder steckt ein Ost-Krimi darin?

Ach, mit diesem Ost-West-Ding muss es irgendwann auch mal gut sein. Im Herzen bin ich natürlich immer ein Ossi, aber es ist alles so lange her, dass es da keine Abstufungen mehr gibt. Dresden ist eine wunderschöne Stadt und nach der Wende ist alles noch viel schöner geworden. Ich sag immer: Dresden macht seinem Namen „Elbflorenz“ alle Ehre.

Was mögen Sie an dem ungewöhnlichen Konzept „Mutter und Tochter ermitteln gemeinsam“?

Mutter und Tochter - das sorgt ja immer für Zündstoff; in jeder Familie, egal, wie heile sie ist. Nun ist unsere Familie im Film ja gerade nicht heile. Es haben Verletzungen stattgefunden, die aufgearbeitet werden müssen. Das fand ich sehr reizvoll: Dass man nicht nur den Fall beleuchtet, sondern auch diese sehr spezielle, familiäre Situation.

Wie nahe ging Ihnen das Thema Zwangsprostitution von Kindern?

Sehr! Schon so ein Drehbuch lässt einen erschauern. Wenn man dann erfährt, dass ein Buch das wahre Ausmaß und die brutale Gewalt der Wirklichkeit gar nicht erfassen kann, ist das umso erschreckender. Dieses schwere Verbrechen sollte hart bestraft werden und dürfte nie verjähren.

Neben Ihnen beim ZDF ermittelt für den ARD-„Tatort“ auch ein Frauen-Team in Dresden. Ist hier die TV-Quote übererfüllt?

Ich finde eher, wir sind Krimi-übererfüllt in diesem Land. Es gibt einfach wahnsinnig viele Krimis. Ich finde es immer erstaunlicher, dass das alles geguckt wird.

Man sieht im Film sehr viel von Dresden. Wie lange wurde hier gedreht?

Das klingt jetzt gleich wenig, aber man darf nicht vergessen, dass wir nicht mehr so viele Drehtage zur Verfügung haben wie früher. Wir hatten insgesamt 21 Drehtage und waren davon maximal zehn Tage in Dresden.

Die Stadt sieht sehr ästhetisch aus. Gefällt Ihnen das, oder hätten Sie es lieber weniger gestylt?

Nein, dieser Stil ist mir positiv aufgefallen. Einerseits sind diese neuen HD-Techniken ja nicht besonders schauspielerfreundlich. Man hat immer Angst, Dinge an sich zu entdecken, die man niemals entdecken möchte. Aber Regisseur Hannu Salonen und Kameramann Wolf Siegelmann haben für diese Kameras ein wunderbares Farbkonzept geschaffen, in dem die wir Schauspieler, aber auch die Straßen Dresdens sehr schön fotografiert sind, ohne poliert zu wirken.

Kommissarin Bärbel Wallenstein (Anja Kling) zeigt ihrem Kollegen und Freund Fabian Wiedlitz (Tobias Oertel) eine Waffe - aber ist es die Tatwaffe?
Kommissarin Bärbel Wallenstein (Anja Kling) zeigt ihrem Kollegen und Freund Fabian Wiedlitz (Tobias Oertel) eine Waffe - aber ist es die Tatwaffe?

Nun hat Dresden ja ein gewisses Image-Problem, Stichwort Pegida. Wie stehen Sie dazu?

Das ist ganz traurig, dass Dresden dadurch etwas in Verruf geraten ist. Die Lage hat sich zwar wieder etwas beruhigt, aber ich stand dieser Geschichte schon recht schockiert gegenüber. Das tut der Stadt als solcher keinen Abbruch. Was das Politische betrifft, müssen wir alle aufpassen.

Wäre das inhaltlich mal ein Thema für „Dresden Mord“?

Absolut! Es liegt nur leider nicht in meiner Macht. Da müssen Autoren ran. Ich finde schon, dass wir Filmschaffenden alle eine Verpflichtung haben, uns mit solchen Themen auseinanderzusetzen.

Filme, die in Sachsen spielen, vermeiden stets Dialekt. Warum?

Ob man nun in Bayern dreht oder in Sachsen: Ich glaube, dass es für das breite Publikum besser ist, Dialekte wegzulassen. Wie viele Filme ich schon in Berlin gedreht habe - berlinert hab ich nie. Obwohl ich es könnte!

Und sächseln?

Ich kann Berlinerisch und Sächsisch, weil ich hier wie dort Familie habe. Es ist nur so, dass meine sächsischen Verwandten - die alle stark sächseln - es gar nicht gut finden, wenn ich das mache. Weil ich normal ja nicht so spreche, fühlen die sich immer veralbert.


Zur Zukunft: Wird „Dresden Mord“ fortgesetzt?

Da müssen Sie das ZDF fragen, ich weiß es noch nicht. Es gibt meines Wissens noch kein Konzept, wie es weitergehen könnte. Wir schauen jetzt, wie viele Leute zuschauen. Dann werden die zuständigen Macher beraten, ob und wie es weitergeht.


Haben Sie Lust drauf?

Das kommt darauf an: Wer schreibt die Bücher, wer macht Regie, wohin entwickeln sich die Figuren? Dass müsste man alles erstmal besprechen und dann weiß ich auch, ob ich darauf Lust hätte.

Fotos: ZDF/Frédéric Batier, imago

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