Wieso fliegt die Aeroflot jetzt doppelt nach Dresden?

Große Pläne: Die Aeroflot-Billigtochter Pobeda will Moskau mit Dresden verbinden - allerdings mit Charterflügen für Russen.
Große Pläne: Die Aeroflot-Billigtochter Pobeda will Moskau mit Dresden verbinden - allerdings mit Charterflügen für Russen.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Ab Ende Oktober soll es eine weitere Flugverbindung Moskau - Dresden geben. Die Billigfluggesellschaft Pobeda plant zwei Flüge pro Woche. Pikant: Pobeda (auf deutsch „Sieg“) ist die junge Tochter-Airline von Aeroflot.

Die russische Staatsairline verbindet Dresden und Moskau bereits täglich.

Es gibt jedoch keine direkte Konkurrenz: „Bei Pobeda handelt es sich um Charterflüge russischer Anbieter“, so Uwe Schuhart, Sprecher der Mitteldeutschen Airport Holding. Andere Russlandflüge gibt es derzeit nicht, sie wurden im Zuge der Russlandkrise ausgesetzt.

Große Hoffnungen setzt der Flughafen auf die Direktverbindung ins Emirat Ras Al Khaimah, die ebenfalls ab Ende Oktober im Programm ist. Es liegt nordöstlich von Dubai und bietet Strandurlaub und eine Reihe von Spitzenhotels.

Im Sommer 2016 stationiert zudem die Airline Germania eine zweite Maschine mit 148 Sitzen in Dresden.

Foto: imago/ITAR-TASS


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