Nach Amok-Tour durch Mickten: Niedergeschossener Räuber ist ein alter Bekannter der Polizei

Dresden - Nach der Amok-Tour von Robert B. (32) am Mittwoch durch Löbtau und Mickten (TAG24 berichtete) kam jetzt heraus: Der mit Schüssen gestoppte Räuber ist ein alter Bekannter der Polizei, der schon jede Menge auf den Kerbholz hat.

Autoräuber Robert B. (32) wurde am Dienstag von der Polizei im Elbvillenweg niedergeschossen.
Autoräuber Robert B. (32) wurde am Dienstag von der Polizei im Elbvillenweg niedergeschossen.  © privat

Bereits 2012 war Robert B. nach zwei Autodiebstählen und mehreren Einbrüchen für zweieinhalb Jahre hinter Gitter gewandert.

2016 folgte die nächste Verurteilung. Robert hatte eine Erdgeschosswohnung geknackt, sich dort mit Schmuck eingedeckt und die aufgeschreckte Bewohnerin geschlagen. Die Quittung: drei Jahre Haft.

Lange kann der Ganove also nicht wieder in Freiheit gewesen sein, als er am Mittwoch wieder zuschlug. 16.20 Uhr bedrohte er zwei Männer (36, 57) mit einer Pistole, wollte deren Fahrzeuge.

Ohne Erfolg. Schließlich raubte er in einer Praxis in der Kesselsdorfer einen Rucksack, kam so zum Schlüssel eines Golf.

Mit diesem jagte er nach Mickten, baute dabei auf der Washingtonstraße einen Unfall. Auf der Micktener Straße krachte der fliehende Robert in sechs weitere Autos, wurde im Elbvillenweg schließlich von einem Polizisten niedergeschossen.

Jetzt sitzt Robert B. wieder hinter Gitter: Der verletzte Autoräuber wurde am Mittwoch von einer Richterin ins Leipziger Haftkrankenhaus verlegt. Die Ermittlungen laufen weiter.

Bereits am 4. August 2016 hatte Robert B. Bekanntschaft mit dem Knast gemacht.
Bereits am 4. August 2016 hatte Robert B. Bekanntschaft mit dem Knast gemacht.  © Ove Landgraf

Titelfoto: Ove Landgraf, privat

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