Nach Drama im Dresdner Zoo: Pinguin-Duo wieder zurück!

Dresden - Nach dem Pinguin-Massaker im Mai: Am gestrigen Freitag präsentierte der Dresdner Zoo die beiden Jungtiere, die überlebt haben.

Die beiden Jungpinguine haben sich in den vergangenen Wochen prächtig entwickelt.
Die beiden Jungpinguine haben sich in den vergangenen Wochen prächtig entwickelt.  © Petra Hornig

Ein Pinguin-Paar, das bei der Zucht nicht erfolgreich war, hatte vier andere Artgenossen attackiert (TAG24 berichtete). Die beiden eifersüchtigen Vögel wollte die Bruthöhle eines anderen Pärchens übernehmen, töteten dabei zwei kleine Küken.

Wenige Tage später griffen die Brutalo-Pinguine auf einmal die Elterntiere zweier Jungvögel an. Die starben daraufhin an stressbedingtem Herzversagen. Ein Pfleger konnte die beiden Küken gerade noch rechtzeitig vor den Angreifern retten.

Die Waisen-Küken mussten fortan von Hand und getrennt von der Gruppe aufgezogen werden. Seit Anfang der Woche sind die beiden nun im Innen-Planschbecken für Zoo-Besucher zu sehen.

In zwei bis drei Wochen sollen sie dann ins Außengehege zu den anderen Pinguinen kommen, so Matthias Hendel (37).

Der Kurator hat keine Bedenken, dass es Stress gibt, sobald die Jungtiere auf das Pinguin-Paar treffen, das ihre Eltern auf dem Gewissen hat.

"Bevor es so weit ist, müssen sie aber noch lernen, selbstständig Fisch zu fressen." Die beiden elf Wochen alten Vögel hätten sich inzwischen sehr gut entwickelt und auch gut zugenommen.

Tierpflegerin Heike Thiergen (58) und Azubi Wolfgang Böhme (25) füttern die kleinen Pinguine mit Fisch.
Tierpflegerin Heike Thiergen (58) und Azubi Wolfgang Böhme (25) füttern die kleinen Pinguine mit Fisch.  © Petra Hornig

Titelfoto: Petra Hornig

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