Nach fünf Monaten Niedrigwasser: Erstes Güterschiff im Dresdner Hafen

Dresden - Nach fünf Monaten Niedrigwasser hat Mittwoch das erste Güterschiff im Dresdner Alberthafen angelegt.

Silvia Straßenburg (41) koordiniert als Dispatcherin das Be- und Entladen.
Silvia Straßenburg (41) koordiniert als Dispatcherin das Be- und Entladen.  © Thomas Türpe

Es war mit rund 700 Tonnen Schrott beladen aus dem tschechischen Decin gekommen, teilte die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) mit.

Ein weiteres wurde hier mit einem 190-Tonnen-Trafo beladen und soll Ende der Woche Richtung Antwerpen starten.

Möglich machen das die steigenden Pegelstände der Elbe. Mittwochnachmittag lag dieser nach Angaben des Umwelt-Landesamtes bei 130 Zentimetern.

"In der Fahrrinne sind es 176 Zentimeter, damit lässt sich arbeiten", sagt Silvia Straßenburg (41), Hafen-Disponentin der SBO.

Zum Vergleich: Vergangenen Freitag lag der Elbpegel noch bei 99 Zentimetern. Bis Samstag soll er auf 148 Zentimeter steigen.

Wegen der positiven Pegelprognosen seien weitere Schiffsverladungen geplant, teilt die SBO mit.

Am Montag soll wieder ein Schiff aus Decin kommen und im Laufe der Woche ein weiterer Trafo nach Antwerpen auslaufen. "Es läuft wieder an", sagt Straßenburg.

Seit Mittwoch können im Alberthafen wieder Schiffe be- und entladen werden.
Seit Mittwoch können im Alberthafen wieder Schiffe be- und entladen werden.  © Thomas Türpe
Dieser 190 Tonnen schwere Trafo wird nach Amsterdam verschifft.
Dieser 190 Tonnen schwere Trafo wird nach Amsterdam verschifft.  © Thomas Türpe

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