Nach Räumung der Königsbrücker: Das passiert jetzt mit den Häusern

Dresden - Nach der Räumung des besetzten "Putzi"-Areals in der Neustadt ermittelt die Polizei jetzt gegen die Aktivisten. Donnerstag ließ der Münchner Haus-Eigentümer die Eingänge zumauern.

Bis zum Nachmittag bewachte die Polizei das Areal mit zwei Einsatzwagen.
Bis zum Nachmittag bewachte die Polizei das Areal mit zwei Einsatzwagen.  © Ove Landgraf

Die Polizei bewachte das Gelände an der Königsbrücker Straße bis zum Abschluss der Arbeiten am Nachmittag. Die Argenta KG ließ dabei auch Fenster zumauern, will jetzt den Wachschutz verstärken.

Unterdessen wurden laut Polizei zwei Aktivisten am Morgen aus dem Gewahrsam entlassen. Sie mussten über Nacht bleiben, da sie ihre Identität zunächst nicht preisgegeben hatten, das schließlich nachholten.

Jetzt laufen Ermittlungen gegen 21 Besetzer wegen Hausfriedensbruchs. Der Eigentümer hatte Strafantrag gestellt. Vorwürfe der Aktivisten wegen "rabiaten Vorgehens" wies ein Polizeisprecher zurück.

Bei einer Demo gegen die Räumung am Abend zündeten einzelne Teilnehmer Pyrotechnik. In der Katharinenstraße stoppten Einsatzkräfte den Aufzug, setzten Pfefferspray ein.

Später warf ein Jugendlicher (17) auf der Alaunstraße einen Werbeaufsteller und E-Roller in Richtung der Einsatzkräfte, verletzte einen leicht. Seine Identität wurde festgestellt.

Ende Gelände. Donnerstag wurden auch Fenster der ungenutzten Häuser zugemauert.
Ende Gelände. Donnerstag wurden auch Fenster der ungenutzten Häuser zugemauert.  © Ove Landgraf

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