Nach tödlichem Unfall: So will das Rathaus die Sicherheit für die Radler erhöhen!

Dresden - Letzten Freitag starb eine Radfahrerin auf der Reicker Straße nach Kollision mit einem Auto. Ein Radweg hätte den Unfall womöglich verhindert. Stadtweit wird nun über mehr Schutz für Radler diskutiert.

Am Terrassenufer soll in Richtung Johannstadt ein Radweg gebaut werden.
Am Terrassenufer soll in Richtung Johannstadt ein Radweg gebaut werden.  © Holm Helis

"Es gibt viele gefährliche Stellen und wir wären am liebsten mit allem schneller fertig", sagt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne).

Zehn Fachleute planen momentan gleichzeitig an 100 einzelnen Verbesserungen im Radwegenetz. Alle bis zum Jahr 2025 geplanten 450 Einzelmaßnahmen "werden wir wahrscheinlich dennoch nicht ganz schaffen".

Auf jeden Fall nimmt die Stadt momentan mächtig Fahrt auf. Ende des Jahres soll die Wernerstraße (Lübecker Straße bis Columbusstraße) Radwege bekommen.

Aktuell tasten sich Radler auf der Umgehungsstraße für die gesperrte untere Kesselsdorfer Straße zwischen Lastern und parkenden Autos voran.

Das Terrassenufer in Richtung Johannstadt bekommt einen eigenen Radweg. So sollen Konflikte an den Dampferanlegestellen vermieden werden.

Der Radweg an der Albertstraße kommt, die Sophienstraße soll weniger holprig werden, der Radweg auf der Fetscherstraße wird verbreitert. Der Radweg auf der Reicker Straße ist im Mai fertig geplant und könnte 2021 gebaut werden.

Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) bringt aktuell 100 Rad-Projekte auf die Straße.
Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (43, Grüne) bringt aktuell 100 Rad-Projekte auf die Straße.  © Holm Helis

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