Nach Wahldebakel: Herr Brunner aus Kamenz will Sachsens FDP retten

Dresden - Nach dem angekündigten Rücktritt des kompletten FDP-Landesvorstandes (TAG24 berichtete) gibt es nun erste Bewerber, die die FDP neu mit aufbauen wollen.

Große Pläne für eine "neue" FDP: Benjamin Brunner (32).
Große Pläne für eine "neue" FDP: Benjamin Brunner (32).  © Tobias Ritz

Etwa Benjamin Brunner (32) aus Kamenz. Der Social Media Manager will den Markenkern der FDP wieder herausstellen. Dazu soll mit Bürgern diskutiert, gemeinsam Lösungen gefunden werden.

Brunner: "Klar ist: Wir haben moderne Medien vernachlässigt, da war die CDU deutlich besser." Er will in den neuen Vorstand - aber nicht auf den Chefsessel.

Brunner war früher in der CDU und wirbt damit, seit 15 Jahren kommunalpolitisch aktiv zu sein: "Acht Jahre war ich stellvertretender Bürgermeister meiner ehemaligen Heimatstadt Geyer." Die FDP habe nun in der außerparlamentarischen Opposition fünf Jahre Zeit, sich neu zu erfinden.

Der Vorstand um Partei-Chef Holger Zastrow (50) war nach der erneuten Wahlschlappe zurückgetreten. Zum zweiten Mal in Folge verpasste die FDP den Einzug in den Landtag.

Am 2. November soll der neue Vorstand auf einem Parteitag gewählt werden.

Benjamin Brunner (32, FDP) blickt nach vorne.
Benjamin Brunner (32, FDP) blickt nach vorne.  © Tobias Ritz

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