"Nazinotstand" in Dresden! Stadtrat Aschenbach wüst bepöbelt

Dresden - Mit dem Stadtratsbeschluss zum "Nazinotstand" in Dresden hat Maximilian Aschenbach (34, PARTEI) weltweit Schlagzeilen gemacht. Auf negative Reaktionen brauchte der Rat deshalb nicht lange warten. Eine davon hat der Politiker nun öffentlich gemacht.

Maximilian Aschenbach (34) sitzt seit September für die PARTEI im Stadtrat.
Maximilian Aschenbach (34) sitzt seit September für die PARTEI im Stadtrat.  © Steffen Füssel

Sie kommt vom offiziellen E-Mail-Account eines Mitarbeiters des Lohnsteuerhilfevereins.

Darin wird Aschenbach unter anderem als "linksradikaler Antidemokrat", als "unverbesserlicher Hetzer und Spalter" bezeichnet und ihm der Missbrauch seines Amtes vorgeworfen.

Der Politiker wiederum machte den Wut-Brief via Facebook öffentlich, wo er bereits hundertfach geteilt wurde.

Der Mitarbeiter selbst bestreitet auf Nachfrage, dass die E-Mail von ihm verfasst wurde.

Der Lohnsteuerberatungsverbund, der bundesweit über 1200 Beratungsstellen unterhält, distanziert sich unterdessen in einer Stellungnahme von der E-Mail und prüft den Vorfall.

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