Das darf die neue City Streife

Jürgen Wolf (53, re.) vom Citymanagement Dresden zeigt eine Puppe der City Streife.
Jürgen Wolf (53, re.) vom Citymanagement Dresden zeigt eine Puppe der City Streife.

Dresden - Mehr (gefühlte) Sicherheit für 10.000 Euro. Vier Sicherheitsleute streifen ab Dienstag durch Dresdens Innenstadt. Unter dem Projektnamen „City Streife“ sollen sie die gefühlte Sicherheit in der Innenstadt erhöhen.

Am Freitag stellte Jürgen Wolf (53), Geschäftsführer beim Dresdner Citymanagement, die Details vor: „Insgesamt beteiligen sich Händler von 19 Objekten. Sie haben sich mit Hilfe des City Managements zusammengetan, um Ladendiebstähle und Bedrohungen einzudämmen“, so Wolf.

Hintergrund: Seit dem Sommer werde vermehrt gestohlen, bedroht und geraubt. Dies berichteten die Händler bei gemeinsamen Treffen. Die Ordner der City Streife sollen jetzt ein Bindeglied zwischen Ladendetektiven, Ordnungsbeamten und Polizei bilden.

„Sie nehmen das Hausrecht der Geschäfte war, können Leute verfolgen und mit dem Jedermannsrecht bei Zwischenfällen eingreifen.“

Die Kosten für das Händler-Engagement liegen bei über 10.000 Euro. Nach zwei Monaten soll das Projekt intensiv ausgewertet werden.

Die „City Streife“ trägt blaue Jacken mit Aufdruck. Die Streife patrouilliert ab Dienstag in der Dresdner Innenstadt.
Die „City Streife“ trägt blaue Jacken mit Aufdruck. Die Streife patrouilliert ab Dienstag in der Dresdner Innenstadt.

Fotos: Eric Münch (1), Petra Hornig (2)


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