Neuer Anlauf nach Insolvenz: So geht es Peter Escher heute

In 18 Jahren half Peter Escher in der MDR-Sendung „Ein Fall für Escher“ rund 3000 Menschen.
In 18 Jahren half Peter Escher in der MDR-Sendung „Ein Fall für Escher“ rund 3000 Menschen.  © Thomas Türpe

Dresden - Eschers zweiter Anlauf - geglückt! Ein Jahr nach der Insolvenz ging das neue Ratgeber-Portal www.moneycheck.de vor drei Wochen an den Start.

Peter Escher (63) ist nicht nur dessen prominentes Gesicht, sondern auch der Mann, der aus Verbrauchersicht täglich gute Tipps gibt.

„Ich kann damit nicht die Welt retten. Aber vielen Menschen Ärger ersparen.“

Seine erste Bilanz: „In rund 50 Fällen konnten wir bis jetzt helfen.“ Wir - das sind zehn, seit Jahren erfolgreich operierende Online-Portale, die sich unter „Moneycheck“ zusammengeschlossen haben.

Etwa 20 Anwälte bearbeiten Rechtsfragen innerhalb von 48 Stunden - für eine Gebühr von 69 Euro. Gratis-Beratung gibt es nicht. „Nur aussichtslose Fälle lehnen wir ab und berechnen nichts“, erklärt Escher.

Doch meist lohnt sich der Aufwand. „Wie für eine Frau, die als Beifahrerin an einem Auffahrunfall beteiligt war. Der Airbag öffnete nur teilweise. Sie wurde verletzt. Hier muss der Hersteller zur Verantwortung gezogen werden.“

Oder Schwerpunktthema Hausbau: „Eine Frau aus Bautzen verlangt Nachbesserungen von einer Hausbaufirma. Sie ist nur eine von vielen. Deshalb arbeiten wir an einem umfangreichen Infofilm zum Thema Hausbau“, so Escher.

Viel Energie und gewohnte Zuverlässigkeit steckt Escher ins neue Projekt. „Ich schaue nach vorn, nicht zurück.“ Damit spielt Escher auf die Insolvenz an, die er vor genau einem Jahr mit seinem ersten Online-Ratgeber www.escherhilft.de erlitt.

Mit seinem damaligen Geschäftspartner liegt er noch immer im Rechtsstreit.

Zuversichtlich berichtet Peter Escher Morgenpost-Reporterin Katrin Koch von seinem neuen Online-Portal moneycheck.de
Zuversichtlich berichtet Peter Escher Morgenpost-Reporterin Katrin Koch von seinem neuen Online-Portal moneycheck.de  © Thomas Türpe

Titelfoto: Thomas Türpe


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