Was macht ein Bischof, der neu in Dresden ist, als erstes?

Göttliche Stadtrundfahrt: Thaddäus Walsch (17), Richard Luck (18), Lennard Tröndle (18) und Cosima Sagurna (18) zeigten Bischof Heinrich Timmerevers (64,v.l.n.r.) ihre Stadt.
Göttliche Stadtrundfahrt: Thaddäus Walsch (17), Richard Luck (18), Lennard Tröndle (18) und Cosima Sagurna (18) zeigten Bischof Heinrich Timmerevers (64,v.l.n.r.) ihre Stadt.  © Norbert Neumann

Dresden - Wie lernt ein Neu-Dresdner die Stadt am besten kennen? Ganz einfach: Er zieht mit Einheimischen durch die Viertel. Genau so hat es am Samstag auch Heinrich Timmerevers (64) gemacht - der neue Bischof vom Bistum Dresden-Meißen.

Timmerevers kam im Juli nach Dresden. "Zugezogene erhalten von der Stadt ein Tagesticket der Dresdner Verkehrsbetriebe", erzählt der Bischof, der aus Nikolausdorf/Garrel (950 Seelen) in Niedersachsen stammt.

Doch der Bischof fuhr nicht allein Bahn, lud sich vier Schüler aus dem katholischen St.-Benno-Gymnasium als Stadtführer ein. 

"Wir haben eine Route durch die Altstadt, zum Skaterpark am Lingnerplatz und in die Sächsische Landesbibliothek SLUB erstellt", erzählt Bischofsführer Thaddäus Walsch (17). "Das sind insgesamt rund 17 Kilometer kreuz und quer durch die Stadt“, ergänzte Lennard Tröndle (18).

Mittags lud Timmerevers die Schüler zur Pasta-Pause beim Italiener ein. Danach ging‘s bis zum Abend in die Neustadt, zur Musikhochschule und auf die Elbwiesen. Timmerevers‘ Fazit: "Dresden ist eine einladende Stadt, in der man sich wohlfühlen kann."


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