Neuer Verein für Dampfschifffahrt: So wollen sie die Weiße Flotte retten

Dresden - Die Satzung ist entworfen, das Interesse der Öffentlichkeit riesig.

Auf dem Dampfer Dresden haben die Förderverein-Initiatoren am Wochenende das Projekt vorgestellt.
Auf dem Dampfer Dresden haben die Förderverein-Initiatoren am Wochenende das Projekt vorgestellt.  © Petra Hornig

Die Mitglieder der Initiativgruppe des Fördervereins "Weiße Flotte - Freunde der Sächsischen Dampfschiffahrt" sind hoch motiviert. Am 11. September heißt es "Leinen los". An diesem Tag wird der Verein auf einem der Dampfer gegründet.

"Das Stadtfest hat uns noch einmal bestätigt, wie groß das Interesse an der Initiative ist", sagt Sprecher Dirk Ebersbach (58). Die ersten 120 Flyer waren so schnell weg, dass nachgedruckt werden musste. Über 30 Leute sind es inzwischen, die an der Gründung mitwirken.

Die Liebe zur "Weißen Flotte" verbindet sie. Mit dem Verein wollen sie helfen, die Sächsische Dampfschiffahrt zu erhalten. Christine Telemann (68) beispielsweise ist in Pirna mit den Schiffen groß geworden: "Die gehören einfach dazu."

Workshops, Sonderfahrten, grenzübergreifende Projekte, Kooperationen mit Schulen und Museen sollen die Traditionsflotte ins Bewusstsein der Menschen bringen und letztlich neue Unterstützer und Fahrgäste bringen. "Wir wollen so viele Mitglieder wie möglich haben", so Ebersbach.

Begeistert ist auch Flotten-Chefin Karin Hildebrand (64): "Der Verein soll die Dampfschifffahrt positiv begleiten." Zueinander gefunden haben die Flottenfans erst vor einigen Wochen bei Christian Gruhl (90), dem Betreiber des Restaurants "Chicoree". Er und seine Frau (92) hatten das Projekt ins Schippern gebracht. Infos: weisseflottedresden.de

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