Nix für Frostbeulen! Eisschwimmer in der Elbe

Dresden - Viele trauten ihren Augen kaum - dicke Flocken rieselten vom Himmel, Schnee, so weit das Auge reicht.

Insgesamt 80 Wagemutige stürzten sich in die eisigen Fluten. Einige von ihnen in feschen Kostümen.
Insgesamt 80 Wagemutige stürzten sich in die eisigen Fluten. Einige von ihnen in feschen Kostümen.  © Holm Helis

Perfekte Bedingungen also zum Schneemannbauen oder für einen Ausflug zum Rodelhang. 80 Hartgesottene hatten Sonntag etwas anderes im Sinn: Sie trafen sich zum Faschingsschwimmen in der eiskalten Elbe.

"Kalt ist mir nicht, beim Schwimmen bewegt man sich ja", sagte Wolfgang Steichert (61), kurz nachdem er aus dem 3 Grad kalten Wasser gestiegen war.

"Das Kälteempfinden kommt erst später wieder." Olaf Peege (42) aus Döbeln scherzte: "Wir Fernfahrer sind wie kleine Küken, so viel Wärme brauchen wir. Es kostet viel Überwindung."

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Am Elbufer, wenige Meter von den wagemutigen Winterschwimmern entfernt, baute Henriette Krangemann (30) unterdessen tatsächlich einen Schneemann.

"Für mich wäre das ja nichts", so die Leipzigerin. "Aber die Kostüme finde ich sehr schön!"

Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft Dresden lud zum inzwischen 20. Mal zum Faschingsschwimmen ein. Der jüngste Teilnehmer war 29 Jahre alt, der älteste 72.

Frieren? Was ist das? Olaf Peege (52, l.) und Olf Ballaman (52) aus Döbeln stimmten sich am Elbufer auf den bevorstehenden Badespaß ein.
Frieren? Was ist das? Olaf Peege (52, l.) und Olf Ballaman (52) aus Döbeln stimmten sich am Elbufer auf den bevorstehenden Badespaß ein.  © Holm Helis
Grit (34, l.) und Julia (33) trotzten der klirrenden Kälte und nahmen am Faschingsschwimmen in der Elbe (3 Grad Wassertemperatur) teil.
Grit (34, l.) und Julia (33) trotzten der klirrenden Kälte und nahmen am Faschingsschwimmen in der Elbe (3 Grad Wassertemperatur) teil.  © Holm Helis

Titelfoto: Holm Helis

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