Fahrplan steht! Projekt Ostrasee auf Kurs

Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt (50) kämpft weiter für seine Idee des „Ostrasees“.
Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt (50) kämpft weiter für seine Idee des „Ostrasees“.

Von Dirk Hein


Dresden - Der Ostrasee soll die Flutrinne in einen innerstädtischen Badesee verwandeln. Die Idee von Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt (50) fasziniert Dresden. Jetzt steht der Fahrplan zur Umsetzung.

Die Idee des Dresdner Landschaftsplaners: ein Ostrasee (20 Hektar) als stehendes Gewässer, getrennt von der Elbe, gespeist aus sauberem Grundwasser und Uferfiltrat. „Dadurch wird auch Baden möglich sein“, sagt Rehwaldt. Cafés, Segelboote und Holzstege sollen Lebensqualität in die „Rinne“ zaubern.

Mittlerweile hat Till Rehwaldt sein Projekt sowohl Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (39, Grüne) als auch Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (50, Grüne) vorgestellt.

Baden, segeln, entspannen: So schön könnte der Ostrasee in der Flutrinne werden.
Baden, segeln, entspannen: So schön könnte der Ostrasee in der Flutrinne werden.

„Der Ostrasee mit naturnaher, bürgerschaftlicher Nutzung des Freiraums in der Flutrinne ist eine faszinierende Idee“, so Frau Jähnigen.

„In der Stadtverwaltung wollen wir nun vorklären, welche Punkte im Einzelnen beachtet werden müssen, damit aus der Idee ein Projekt werden kann.“

Laut Till Rehwaldt soll es noch im März eine weitere Infoveranstaltung geben: „Der Ostrasee soll ein Bürgerprojekt werden. Jeder, der sich einbringen will, ist herzlich willkommen.“

Auch aus der Politik kommt Unterstützung: „Der See ist eine schöne Idee für die Friedrichstadt und Dresden insgesamt. Das Projekt braucht aber einen langen Atem“, so Thomas Löser (44, Grüne).

Foto/Grafik: Eric Münch, Rehwaldt Landschaftsarchitekten


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