So kontert die Ostsächsische Sparkasse die Vorwürfe der Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale empfiehlt sächsischen Sparkassen-Kunden, sich nicht aus laufenden Prämiensparverträgen drängen zu lassen.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt sächsischen Sparkassen-Kunden, sich nicht aus laufenden Prämiensparverträgen drängen zu lassen.  © DPA

Dresden - Im Streit um die Beendigung von Prämiensparverträgen hat die Ostsächsische Sparkasse Dresden jetzt Vorwürfe der Verbraucherzentrale Sachsen zurückgewiesen, Sparer aus langjährigen Verträgen hinauszudrängen.

"Der entstandene Eindruck, dass bei uns regelmäßig Kunden bedrängt werden, Sparverträge zu beenden, ist falsch", stellte Instituts-Sprecher Andreas Rieger auf TAG24-Anfrage klar.

Und versicherte: "Wir kündigen auch nicht diese Verträge. Das ist nicht unsere Geschäftspolitik!"

Die Verbraucherzentrale hatte insbesondere der Leipziger Sparkasse vorgeworfen, derzeit Prämiensparer zur Beendigung ihrer gut verzinsten Verträge zu drängen.

Auch die "Stadtsparkasse Dresden" hätte dies in der Vergangenheit versucht, hieß es in einer Erklärung.

Laut Rieger handelt es sich dabei um "Einzelfälle" aus dem Jahr 2010. Die "Stadtsparkasse Dresden" sei zudem bereits im Jahr 2004 in der Ostsächsischen Sparkasse aufgegangen.

Der Sitz der Ostsächsischen Sparkasse in Dresden. Hier ist man über die Vorwürfe der Verbraucherschützer sichtlich irritiert.
Der Sitz der Ostsächsischen Sparkasse in Dresden. Hier ist man über die Vorwürfe der Verbraucherschützer sichtlich irritiert.

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0