Dresden kriegt gleich zwei neue Clubs!

Die Macher vom "Klub Neu": Ronny Rahmelow (li.) und Markus Rätz
Die Macher vom "Klub Neu": Ronny Rahmelow (li.) und Markus Rätz

Von Juliane Bauermeister

Dresden - Zum Jahresende geht es noch einmal richtig ab in Dresdens Party-Landschaft. Denn es eröffnen in der Stadt gleich zwei neue Locations! Zum einem der "Klub Neu" in der Zufahrt zum Alten Schlachthof. Zum anderen der "Club Standesamt" gegenüber dem Japanischen Palais!

Und alles noch im Dezember!

Die Macher vom "Klub Neu" ließen uns am Mittwoch schon mal reinschauen. Die ehemalige "Kleinviehhalle" am Alten Schlachthof hat rund 600 Quadratmeter. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde nun für einen sechsstelligen Betrag kernsaniert.

„Wir überlegen uns kein Image und erzählen keine Geschichten. Im Gegenteil. Wir starten ein Projekt, bei dem es ausschließlich um gute elektronische Musik geht“, so Booker und Resident DJ Gunjah alias Markus Rätz (38).

Der neue Club ist die Fortführung der Showboxx, ebenfalls an der Leipziger Straße.Denn früher oder später muss die Location dem Bau der Hafencity weichen.

Und so wird am 19. Dezember zum ersten Mal im Klub Neu gefeiert. Start ist 22 Uhr, Eintritt 10 Euro.

Auf 600 Quadratmetern wird im "Klub Neu" demnächst getanzt.
Auf 600 Quadratmetern wird im "Klub Neu" demnächst getanzt.
Klub Neu: Erste Party am 19. Dezember!
Klub Neu: Erste Party am 19. Dezember!
Die ehemalige Kleinviehhalle wird zum "Klub Neu".
Die ehemalige Kleinviehhalle wird zum "Klub Neu".

In diesem Standesamt wird bald gefeiert

Party statt Ja-Wort: Im "Club Standesamt" soll gerockt werden.
Party statt Ja-Wort: Im "Club Standesamt" soll gerockt werden.

Unglaublich, dass aus diesem Haus endlich mal was wird! Wo sich seit 1952 rund 70.000 Menschen das Ja-Wort gaben, wird ab Dezember getanzt. Denn das alte Standesamt gegenüber dem Japanischen Palais (Palais-Platz) wird zum "Club Standesamt".

380 Quadratmeter Party - auf zwei Etagen, drei Bars, zwei Dancefloors und Platz für rund 400 Gäste.

Das klassizistische Torhaus wurde 1829 errichtet und gehört seit 2011 dem Rechtsanwalt Andreas Zwipf. Er kaufte die Immobilie vom vorherigen Investor Arturo Prisco ("Quartier an der Frauenkirche"). Drei Jahre wurde jetzt umgebaut und gewerkelt.

Jetzt stehen die Boxen, das DJ-Pult, Video-Screen und Co. Ab dem 4. Dezember ist jeden Freitag ab 21 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 10 Euro. Musik-Stil: Alles, außer House. Es soll eher rockig werden.

Das Logo sieht aus wie das Eingangsportal des Hauses.
Das Logo sieht aus wie das Eingangsportal des Hauses.

Fotos: Facebook, Petra Hornig (1), Holm Helis (3)


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