PEGIDA-Anschwärzer-Debatte eskaliert im Netz

Dresden - Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant. Doch wer schwärzte hier wen an? Der von „Skater-Mutter“ Barbara Lässig (60) bloßgestellte Rathausmitarbeiter hat privat wohl doch mehr als nur geschnüffelt...

Das war passiert: Seit Tagen wird Rathausmitarbeiter Matthias S. (30) auf der Facebook-Seite Lässigs bloßgestellt. Mit Foto und Namen.

Er fotografiere, so die Vorwürfe, PEGIDA-Demonstranten und stelle sie gut erkennbar ins Internet. Gleichzeitig soll er Asylkritiker beim Arbeitgeber denunziert haben.

Die Fotos hatte Matthias S. bereits eingeräumt. Nun muss er auch Zinkerei zugeben: Einmal gegen eine Stadtangestellte, einmal gegen den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes. Die Angestellte war ihm auf Facebook „aufgefallen“, als sie sich vorgeblich über „Asylanten“ aufregte.

Er schrieb an ihren Chef. In Fall zwei stieß er sich am Rocker-Gürtel eines Sicherheitsmannes im Sozialamt, Abteilung Migration. „In beiden Fällen habe ich nur die Chefs an das Neutralitäts- und Mäßigungsgebot der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst erinnern wollen“, verteidigt sich der Hobbyfotograf gegenüber TAG24.

Doch auch „Kontrahentin“ Barbara Lässig hat Ärger - mit ihrem Nachtskat-Verein. Dort stößt man sich am Skater-Logo, das ihre Facebook-Seite ziert. Eben weil da auch die Denunzianten-Debatte geführt wird. Lässigs Reaktion: „Das Logo bleibt.“

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Lässig (60).
Barbara Lässig (60).  © Christian Suhrbier

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