Pegida-Chef Bachmann mal wieder verurteilt: 1800 Euro oder Knast

Dresden - Mal wieder eine Strafe für Lutz Bachmann (47). Der Pegida-Frontmann muss 1800 Euro zahlen, wahlweise 60 Tage in Haft. So entschied am Montag das Amtsgericht Dresden.

Lutz Bachmann (47), hier beim Prozess gegen ihn 2016, war mal wieder ein Fall für den Amtsrichter.
Lutz Bachmann (47), hier beim Prozess gegen ihn 2016, war mal wieder ein Fall für den Amtsrichter.  © Peter Schulze

Nachdem ein Journalist in der Wochenzeitung "Die Zeit" zum Thema Pegida geschrieben hatte, wurde Bachmann im August 2019 ausfällig.

In sozialen Medien pöbelte er von angeblich mangelnder Körperhygiene und fehlender journalistischer Qualität.

Der Prozess wegen Beleidigung sollte am Montag stattfinden. Doch dazu kam es nicht.

Der Amtsrichter urteilte ohne Verhandlung, ein Geständnis von Bachmann voraussetzend, nach Aktenlage auf 60 Tagessätze zu je 30 Euro.

Heißt: Die Beleidigung ist 60 Tage Knast wert. Bei Zahlung von 1800 Euro entgeht der Pegida-Chef dem aber.

Damit dürfte die Akte Bachmann bei der Justiz jedoch noch nicht geschlossen sein.

Allein im Oktober 2019 gingen nach einer Hassrede sieben neue Anzeigen gegen ihn ein ...

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